1 month ago Phil 2 Kommentare

Den Juli über werden die fünf übrig gebliebenen Mitglieder Monty Pythons ein aus alten und neuen Sachen frisch zusammengezimmertes Programm in der Londoner O2 Arena aufführen. Die Tickets für die ersten Shows gingen in wahnsinniger Geschwindigkeit weg. Wenn ich das recht überblicke, gibt es für einige spätere Vorführungen aber durchaus noch welche zu kaufen.

Für alle, die dann aber doch nicht unbedingt gleich das Land verlassen wollen, um fünf alten Männern dabei zuzuschauen, wie sie alte Sketche aufführen, die können sich das ganze ganz gemütlich im Kino anschauen. Die (wahrscheinlich) letzte Vorführung am 20. Juli wird nämlich weltweit (beinahe) in unzähligen Kinos übertragen. In Berlin gibt’s (bisher) fünf Häuser, in denen man sich das antun kann:

  • CinemaxX Berlin Potsdamer Platz
  • UCI Kinowelt Friedrichshain
  • UCI Kinowelt Colosseum
  • UCI Kinowelt am Eastgate
  • UCI Kinowelt Gropius Passagen

Details, Links und eine ggf. mit der Zeit noch wachsende Liste gibt’s hier. Viel Spaß!

2 months ago Phil kommentieren

Letztes Jahr hab ich mir erstmals ein Ticket für die Pictoplasma in Berlin geholt. Dieses Jahr wollte ich die Sache daraufhin von der anderen Seite kennenlernen und habe mich (relativ kurzfristig) als Helfer gemeldet. Entsprechend hatte ich dieses Mal zwar nicht so viel Zeit zum Sehen der vielen Talks, durfte dafür aber miterleben, wie wunderbar sympathisch und gelassen die ganze Sache organisiert ist und intern vonstatten geht. Anbei ein paar unsortierte Bilder, die währenddessen entstanden sind.

2 months ago Phil 2 Kommentare

Letzte Woche Sonntag war ich zusammen mit einem unverheirateten jungen Paar für einen kleinen Osterausflug im Brandenburgischen Rheinsberg. Schlendern durch den Ort, ums Schloss und durch’s Kurt Tucholsky Museum.

Die Reaktivierung einer alten Serie:

3 months ago Phil 2 Kommentare

Goddammit, Fritz!

3 months ago Phil kommentieren

Mit der aktuellen Serie von Brian Fuller pflege ich eine sehr merkwürdige Beziehung. Inhaltlich bin ich mir nach mittlerweile schon eineinhalb Staffeln immer noch nicht sicher, ob ich Hannibal mag. Rein stilistisch lässt mich die Serie aber einfach nicht los. Denn wenn ich für irgendwas anfällig bin, dann für Atmosphäre. Eine Schwäche, die mich sogar dazu gebracht hat, Soderberghs Solaris zu mögen. Das hauptsächlich wegen dem Soundtrack von Cliff Martinez.

Die Klangkulisse von Hannibal spielt bei der Atmosphäre der Serie eine gigantisch große Rolle. Im Grunde ist sie das zentrale Werkzeug der sehr speziellen Erzählweise der Serie. Komponist Brian Reitzell macht dabei einen extravaganten wie verdammt guten Job. Als ich vorhin die aktuelle Folge (2×08) sah, wurde ich dann allerdings im letzten Drittel ein bisschen von der Audiospur aus der Bahn geworfen. Beabsichtigtes Zitat oder nicht, ich musste auf jeden Fall sehr kichern. Ich hab das mal hier verdeutlicht:

(Spoilerfrei)

4 months ago Phil kommentieren

Apropos Musik. Ich wärme mein Herz seit einiger Zeit mit großer Begeisterung an den Sessions von KCRW aus Santa Monica. In deren Rahmen bin ich im November auch erstmals auf Darkside aufmerksam geworden. Nur, um sie ungewollt irgendwie wieder aus den Augen zu verlieren und neulich erst beim beschallen des Büros mit Freude in meinem Archiv erneut zu entdecken. Hier die wirklich ganz wunderbare Extended Version von Paper Trails, über die ich damals zuerst gestolpert bin.


Direkt Paper Trails

4 months ago Phil 3 Kommentare

Oh mann, ich liebe die Future Islands so sehr und ich liebeliebeliebe Sänger Samuel Herring und seine ehrliche Cheesiness! Und die Begeisterung von Letterman am Ende! Hach!


Direkt Seasons (Waiting On You)

5 months ago Phil kommentieren

Definitive Lebensentscheidung im Prenzlauer Berg: Fünf Meter vor mir auf dem Gehweg landet eine Tüte mit Work&Travel Infobroschüren, die aus einem Fenster im 2. Stock geworfen wurde.

Ich habe gerade von nem Daft Punk Open-Air-Konzert in einem Freibad geträumt. Ohne Helme und mit mit dem Publikum witzelnden Künstlern. Gerade war Pause und ich konnte mich noch weiter nach vorne schummeln.

6 months ago Phil kommentieren

Über Weihnachten war ich für eine Woche bei meiner Schwester, die zur Zeit in London wohnt. Hauptsächlich, um ihr bei einem Umzug zu helfen. Die Zeit hat aber auch für ne Menge Dinge gereicht, die nichts mit dem Tragen von Kartons und Dingen zu tun hatten.

Unter anderem haben wir das American Psycho Musical (ja, richtig gehört) im Almeida Theatre gesehen. Mit effing Matt Smith in der Hauptrolle als Patrick Bateman! Unser großer Plan, am 25.12. durch eine möglichst menschenleere Innenstadt zu spazieren ist allerdings an unserer Pub-Runde am Vorabend gescheitert. Entsprechend waren wir erst ab Mittags auf den Beinen und da war natürlich alles schon wieder randvoll mit Touristen. Egal. Lange Rede, kurzer Sinn. An dem Tag ist dann zumindest eins meiner zwei Lieblingsfotos dieser Woche entstanden. Der Himmel, die Themse, die Millennium Bridge und St Paul’s. Die Tate Modern im Rücken:

River Thames

7 months ago Phil 4 Kommentare

Aus irgendeinem Grund habe ich angefangen, Serienausschnitte zu sammeln, in denen Protagonisten Tiere beleidigen.

Fragt nicht. Ich weiß es auch nicht. Gerade dachte ich nur, die würden eigentlich ganz gut hier ins Blog passen.

7 months ago Phil kommentieren

Aus dem Archiv. Weil’s so unendlich gut ist.
Vorsicht, massiver “Spiel mir das Lied vom Tod” Spoiler.


Direkt that keeps me from dancing with the one I love. But my mind holds the key.

9 months ago Phil kommentieren

Ich hab da mal was für unsere Sonntagabende gebaut.

Kirk - Jauch

9 months ago Phil 3 Kommentare

Dieses Gefühl der eigenen Ruhe und Gelassenheit während der letzten Meter im heimischen öffentlichen Personennahververkehr, nachdem man irgendwo in der Ferne war und dort ganz viele andere Dinge erlebt hat.

Computer Room in Alien (1979)

Ich habe über die letzten Tage hinweg ein paar Knöpfe gedrückt und mal wieder etwas Energie in die Technik des Delphins geleitet. So habe ich zum Beispiel die Schriftart der Überschriften ausgetauscht. Etwas, das man jetzt wohl kaum auf Anhieb bemerkt hätte, das für mich aber ne ganze Menge ausmacht. Die neue Schrift ähnelt der alten zwar stark, ist insgesamt aber doch etwas schöner und irgendwie frischer geschnitten. Die alte basierte auf britischen Verkehrszeichen, die neue hat US-Straßenschilder zum Vorbild.

Die wirklich große Neuerung ist aber, dass man jetzt mit GIFs kommentieren kann! (Okay, im Grunde mit Bildern in allen gängigen Formaten, aber wirklich wichtig sind doch nur GIFs!)

Um Bilder in den Kommentaren zu benutzen, gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder man arbeitet mit Copy&Paste von Links, die vom Blog dann automatisch umgewandelt werden, oder man lädt sein Bild direkt hier hoch. Beide Wege haben ihre entsprechenden Vor- und Nachteile. Das eine ist unkomplizierter, kann aber mit der Zeit gut zu toten Links führen und das andere ist zuverlässig, braucht aber zwei Handbewegungen extra. Außerdem muss bei Uploads bisher auch immer noch mindestens ein Zeichen kommentiert werden, da WordPress sonst denkt, man hätte nichts zu sagen.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, ich will das in Zukunft massiv genutzt sehen!

GIF away!

Jon Brion
Foto (cc) Jennifer Brandel

Ingo Zamperonis Bart

Allerschönste Hipsterei von RY X aus LA, über die ich gerade bei SoundCloud gestolpert bin. Wahrscheinlich zieht das auch so schon ordentlich seine Kreise. Sollte es zumindest.

Die insgesamt sehr wunderbar klingende Berlin EP (hier bei Spotify) ist gerade erst raus, den Song gibt es aber schon länger auf YouTube. Was allerdings egotechnisch bei dem Herren im Kopf abgeht, kann ich dann doch nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht hilft euch für ein eigenes Urteil ja aber das offizielle Video.

Mal sehen, was da noch kommt und auf längere Sicht tatsächlich dann auch hängenbleibt. Ein bisschen ist das jetzt ja schon auch Skinny Love Teil 2. Mir aber gerade total egal, mich lullt es genau jetzt herrlichst ein.

Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän mit einer wichtigen Durchsage: GOGOL BORDELLO!

Etwas, das ich seit echt schon Wochen im Kopf habe: Diese Aufnahme aus dem Jahr 1990, in der der entsprechend junge Daniel Johnston zusammen mit den für ihn relativ egalen Veteranen von Yo La Tengo seinen Song Speeding Motorcycle per Telefon und WFMU-Radiowellen interpretiert. Ganz großes Radio und die wirklich beste Version des Songs:


Direkt Speeding Motorcycle

Die volle Geschichte zur Sendung vom 4. Februar 1990 steht hier im legendären WFMU Blog. Oh und ja, es ist kein Zufall, dass das aktuelle Delphine Hauen Mixtape so heißt, wie es heißt. :)

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