Davey Dance Blog. Nuff said.
Davey Dance Blog. Nuff said.
Nilz feiert Jubiläum. Nilz feiert irgendwie immer Jubiläum. Mittlerweile sogar ganze Wochen lang. In diesem Rahmen hat er vor einiger Zeit aufgerufen, ihm ein bisschen was aus seinem Weltfriedeneinhorn zu basteln. Ich war mit meiner Abgabe vor zwei Wochen dann zwar irre spät dran, aber irgendwie hab ich’s dann doch noch geschafft. Hier also meine kleine Collage:
Alles Gute, lieber Weltfrieden!
Ich habe gestern zufällig entdeckt, dass Max Richter einen Soundcloud Account besitzt, der tatsächlich alle seine Alben beheimatet. Einzige Ausnahme ist das erst vor drei Wochen erschienene Infra, von dem man pro Song jeweils nur eine Vorschau bekommt. Macht überhaupt nix, alle anderen Alben sind nämlich wundervoll genug.
Mein ewiger Favorit: Europe After The Rain
Ich fühle mich, als hätte ich zwei Wochen lang durchgearbeitet. Was okay ist, denn tatsächlich stecke ich gerade in der dritten Woche. Viel dieser Zeit habe ich am Potsdamer Platz verbracht. Sehr viel Zeit sogar. Ein Ort, der für mich nur wenig für die Stadt steht, in der ich mich mittlerweile sehr wohl und zu Hause fühle. Ein Ort, an dem ich vor einigen Jahren schon mal einen Start in diese Stadt versucht habe und der, hätte es damals geklappt, ziemlich intensiv mein Lebensmittelpunkt geworden wäre.
Gestern habe ich mich mit einer alten Bekannten unterhalten, die ich das letzte Mal vor neun Jahren mit einem Bier in der Hand auf unserem Abiball gesehen habe. Das Bier befand sich in ihrer Hand. Ich war voll damit beschäftigt, daran zu scheitern möglichst lässig aussehend eine für Nichtraucher viel zu teure Zigarre zu rauchen. Was ich bis gestern nicht wusste: Sie wohnt auch schon seit 1½ Jahren in der Stadt. Ein Gefühl von Heimat verspüre sie aber lange noch nicht. Doch das sei ganz normal, sagt sie, das habe sie schon von sehr vielen gehört, dass das hier so ist. Das muss quasi so.
Ich mag vieles falsch machen, aber ein kleines bisschen ist mir ja offenbar doch gelungen, seitdem ich mich für hier entschieden habe.
Heute ist Geburtstag! Wahnsinn. Ab jetzt heißt es tatsächlich Ewig +2. Erst. Oh mann, was für ein vollgepacktes Jahr, das da hinter mir liegt. Es ist so unendlich viel passiert. Doch beginnen wir den Tag erst mal mit etwas Klassik und Tradition. Hell yesss!
(Etwas mehr dann noch demnächst.)
Und dann kommt man im dämmernden Morgenlicht nach Hause, schaut unten wider jeden Verstand noch mal in den Briefkasten und hält plötzlich eine Mieterhöhung in der Hand. Eine Mieterhöhung für die Wohnung mit den rostigen Leitungen. Für die Wohnung, in der man seit Wochen wie blöde schwitzt, weil sie nicht auskühlt. Die Wohnung in dem Haus mit der Baustelle im Innenhof, die seit acht Monaten sechs Tage die Woche die gegenüberliegende Haushälfte entkernt.

(klick // CC by Russel_Darling)

(klick // CC by Russell_Darling)
Außen ist die Spinner 360° ein Klops und ein Monster. Innen produziert sie viel zu flache und viel zu lange Bilder, die sich nirgends auch nur ansatzweise gebührend einbinden lassen. Und dennoch bin ich von ihrer Fähigkeit, komplette 360° Panoramaaufnahmen in unter einer Sekunde zu schießen, ungebrochen fasziniert und begeistert.
Ich will muss sie haben! Bald. Demnächst. Hoffentlich. Wargh!
Ein Roskilder Campingplatz.
Ventilatør from Philippp on Vimeo.
Mal sehen, ich glaube, ich teile hier jetzt zukünftig immer wieder mal meine mobilen Schnappschüsse mit euch. Bilder, die sich hier ganz von selbst ansammeln. Motive, die mich irgendwie dazu gebracht haben, die Kamera zu ziehen. Fotos, die ich hier alleinstehend wohl nicht unbedingt bloggen würde, die in ihrer Summe aber schon ein bisschen erzählen, welche Momente ich so für bemerkens– und erinnernswert halte.
Weil ich gerade aus den zwei niegelnagelneuen Folgen Futurama (whoooohooo!) komme:
(Ich hätte ja eigentlich fast lieber die Fatboy Slim Version genommen, aber die ist leider überall videotechnisch völlig unbrauchbar.)
Ein Face über das ich mich ganz besonders freue. Ganz einfach, weil es direkt aus London von der wunderbaren Lizz Lunney kommt. Dieser kleine Kerl hier umarmt gemeinsam mit seinen Freunden das gesamte DLR Netz.
Thaaaaaank you!
And it’s times like these
There’s no need for words
I just need to find, oh…
I need a field of birds.
Immer wieder ein Quell der Freude, der Thunderbird. Chrhrhr.
Aus dem wirklich absoluten Nichts mein Ohrwurm seit drei Tagen:
Gestern bin ich durch Felix auf den Vorschlag von Detlef Gürtler, “an jedem Ort an jedem Montag um 17 Uhr” ein kleines bisschen Wahlkampf für Joachim Gauck und gegen das “küchenkabinettliches Parteiengeschacher” zu betreiben.
Da ich Gürtler aber eigentlich irgendwie doof finden sollte (was ich aber eigentlich irgendwie gar nicht tue, weil er mir in Wirklichkeit so egal wie ein Christian Wulff ist), erhebe ich meine kleine Stimme für die Bundespräsidentschaft Joachim Gaucks einfach schon am Sonntag um 17 Uhr. So!
(Inspiriert von Sascha, der mich vorhin mit diesem Tweet indirekt an diesen Spaß erinnert hat.)
Sonne. Wärme. Autanduft trifft Sonencremegeruch. Fuß auf Wiese, Fuß auf Kies. Dösen im Zeltschatten, schlafen im Mondlicht. Essen vom Feuer, erzählen am Feuer und zuhören am Feuer. Durch den Wald rennen, so schnell es geht. Freunde. Alte und gute.
Fahrtenromantik bis zum Anschlag. Bruch mit dem Alltag.
Am Wochenende habe ich meinen Aufnahmen aus der Harinezumi endlich mal die Aufmerksamkeit geschenkt, die sie verdienen. Dabei rausgekommen ist dieses Medley der erinnernswerten Momente:
