5 years ago Phil 7 Hämatome

Die SZ erklärt uns, wie Deutsche Weblogs funktionieren. Beziehungsweise wie eben nicht. Beziehungsweise eben nicht.

Liebe SZ, so sieht sowas wirklich aus. Also jetzt nur einer der tausend Stränge:
Julie stellt eine kleine Anekdote ins Netz. Malte findet sie amüsant und weist darauf hin. Ein paar Leute stören sich in den Kommentaren an dem Titel, unter dem er dies tut. Eine kleine, teils merkwürdige Diskussion entsteht. Julie nimmt Stellung. Ende.
Einige Tage vergehen, die Sache ist in 2.0 Zeitrechnung beinahe verjährt. Die SZ kommt daher und veröffentlich einen linklosen Artikel zum Thema. Aufhänger ist Julies Anekdote. Eigentlich fungiert diese aber nur als namenlose Überleitung, um Spreeblick (resp. Blogosphäre) zu hauen. Julie weist auf den Artikel hin. Ich weise Ben auf den Artikel hin. Wir tauschen unsere, sich in großen Teilen deckenden, Meinungen in instantieller Form aus. Knappe 30 Minuten später veröffentlicht Ben sein Statement zum Thema. Ich lese. Knappe 60 Minuten später weise ich Euch darauf hin. Ihr tut, was immer Ihr tut. Nirgendwo fällt das Wort Bürgerjournalismus.

AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN

Immer schön fair bleiben und keine Schläge unter die Gürtellinie.
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