Müde

 20. August 2007 | Ein Hämatom

Ein Stöckchen von Björn! Ein Schlafstöckchen. – Eigentlich habe ich die folgenden Zeilen schon gestern Nacht geschrieben, aber dann wurde es doch arg spät und ich bin… schlafen gegangen. Jetzt habe ich noch eben schnell den Satzbau der deutschen Sprache angepasst und bitte. Ein kleiner Umriss meiner Schlafgewohnheiten.

Lieblingsschlafklamotte?
Shirt und Shorts.
Und in der Regel trage ich ausgesuchte Schlafshirts. Das sind dann Shirts, die ich aus moralischen oder ästhetischen Gründen nicht mehr außer Haus tragen kann, mich aber auch aus meiner allgemeinen Shirtverbundenheit nicht von ihnen trennen kann. Was ist also besser, als dann und wann noch mal mit ihnen ins Bett zu steigen…

Lieblingsbettwäsche?
Habe ich nicht. Aber eine Lieblingsbonusdecke. Die kommt dann meist im Winter über die Fußpartie der Hauptdecke. Damit’s da unten nicht zu kalt wird, wenn die Füße ständig rausgucken.

Lieblingsschlafposition?
Fötus, rechte Seite. Und zwar grundsätzlich. Anders kann ich nicht einschlafen. Über die Nacht verteilt wälze ich mich dann aber noch unzählige Male von der rechten auf die linke Seite und zurück. Dabei wecke ich mich dann leider auch jedes mal selber auf.

Hast Du ein “Einschlafritual�?
Unterhalten. Oder Podcasts. Meist arbeite ich mich über mehrere Abende verteilt durch Uncut. Oder ich höre den angeblich täglichen Scott Mills Zusammenschnitt von Radio 1. Aktuell höre ich mich aber zum wiederholten Male durch die allerbeste britische Radioserie der Welt.

Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Siehe “Lieblingsbettwäsche”

Was machst Du, wenn Du nicht schlafen kannst?
Ausnahmsweise mal länger zuhören.

Wie groß ist Dein Bett?
Breiter als gestern. Habe nämlich seit heute ein neues Schlafsofadings und freue mich schon drauf.

Wie viele Kissen hast Du?
Zwei kleine.

Linke oder rechte Seite?
Grundsätzlich egal. Ab heute erst mal quer.

Wie lässt Du dich wecken?
Vom Handywecker, wenn ich denn muss. Entweder mit Musik oder, wenn es wirklichwirklich wichtig ist, dann mit diesem Clip in Schleife.

Stehst Du direkt auf oder bleibst Du liegen?
Wenn ich mich noch mal unverbindlich umdrehe, bin ich sofort wieder weg. Wie ich ja weiter oben erklärt habe, werde ich nachts mehrere Male wach. Und genau das hat über die Jahre dazu geführt, dass ich das sorglos wieder Einschlafen perfektioniert habe. Daher sind meine Wecktöne meist sehr laut. Denn wenn ich nicht sofort in Panik aus dem Bett springe, kann ich’s auch lassen. Mit Vernunft kann ich mir da nicht kommen, im Halbschlaf.

Dein erster Gedanke am Morgen?
Mach das weg!

Was machst Du um wach zu werden?
Rumlaufen, Gesicht knautschen und Kaffee kochen. Und bei letzterem geht es eigentlich nur um die Tätigkeit. Wenn der Kaffee fertig ist, bin ich in der Regel schon geduscht und wach und der Rechner läuft dann wahrscheinlich auch schon mit Musik. Wäre ja auch Verschwendung, Kaffee in schlaftrunkenem Zustand…

Bei Bedarf reiche ich diesen Schlafstock an Ben, den Logopäden und Herm weiter. Bei Bedarf.

AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN

Immer schön fair bleiben und keine Schläge unter die Gürtellinie.
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