Besuch bei Freunden in Hamburg. Die Stadt, in der ich schon manch gute Zeit verbracht habe. So auch beim Kurzbesuch an diesem Wochenende. Aber irgendwie war es doch auch ein bisschen komisch, dieses Mal. Immer wieder, aber auch immer nur ganz kurz, in unachtsamen Momenten, da kam mir der Gedanke, wie es wohl wäre, wenn der eigentlich ziemlich unwahrscheinliche Zufall einträte, der ja allein schon wegen seiner Unwahrscheinlichkeit wieder eintreten müsste, und mir plötzlich Dings über den Weg liefe. In dieser einen großen Stadt. Immerhin ist sie hier ja jetzt, soweit ich gehört habe, zumindest, glücklich.
Wir trafen nicht aufeinander. Überraschend unwahrscheinlich, wie ich auf dem Heimweg in der Bahn dachte. Muss ja aber auch nicht.
Aus irgendeinem Grund fuhr ich in Hamburg schon früher los. Einfach so, passte einfach. Und als ich dann bereits nachmittags statt wie geplant abends am Heimatbahnhof ausstieg, üblich reisegenervt, aber froh, die Nase in kalte, heimatliche Luft stecken zu können, wer stand da vor mir? Nein, nicht Dings. Aber Dingens. Das Schicksal griff noch viel weiter zurück und stellte mir Dingens zwischen mein herbstluftatmendes Riechorgan und die vom Bahnsteig führende Treppe. Sie hatte nur mal kurz über’s Wochenende bei Freunden reingeschaut und war nun wieder auf dem Weg zurück.
Screw you!
AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN
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Und nun stellen Sie sich erst vor, es wäre Dingenskirchen gewesen!?