Ich war das Wochenende über unterwegs.

Ich habe vorhin nach einem englischen Halbsatz gegoogelt und bin dadurch entsprechend zufällig über das amerikanische The Highroad Forum für Waffenliebhaber gestolpert.
Genauer gesagt bin ich direkt in einem Thread gelandet, bei dem sich Benutzer “CentralTexas” für die musikalischen Vorlieben seiner Mitmenschen während des Waffenputzens interessiert. Und ganz ehrlich, mit dem gemeinen Klischeebild im Kopf, das ich als US-Ferner Europäer von waffenliebenden Amerikaner habe, hatte ich für fünf Minuten ganz großen Spaß.
In Nahost wurden innerhalb der letzten zwei Wochen fünf Unterseeinternetkabel durchtrennt. Das letzte erst vorgestern bei Malaysia. Unklar ist offenbar noch immer, was genau dazu führte.
Ich bin bei Verschwörungengedanken im Allgemeinen ja eher vorsichtig, aber (da ist es, das klassische ‘aber’) fünf Kabel wirken auf mich kaum noch wie ein Zufall. Wilde Theorien zum Wer und ggf. Weshalb habe ich dennoch keine zu bieten. Ich beschränke mich vorerst weiter auf’s besorgte Beobachten und Weiterreichen.
Weiterführende Informationen gibt es u.a. bei der Khaleej Times Online (Vereinigte Arabische Emirate) , bei Engadget (von denen auch die so professionell wirkende Karte stammt) und als Überblick mit offenbar schnellen Updates im Security Weblog von Bruce Schneier (für den ich momentan aus Unwissenheit nicht bürgen möchte).

Außerdem das hier noch mal aus den Links geholt:
Photographer Captures America’s Best-Kept Secrets – Transatlantic Submarine Cables Reaching Land
These submarine telecommunication cables extend thousands of miles across the Atlantic Ocean before reaching this endpoint in Avon, New Jersey. They transmit as many as 60 million simultaneous conversations. “There’s a humor because the cables are so important, yet they look so unguarded and unimportant,” Simon said.

Phil: Die 90er sind ein ganz schweres Verbrechen
Ben: Die erste Hälfte
Ben: in der zweiten fühle ich mich recht wohl
Phil: Mh, ja. Stimmt. Lasse ich gelten.
Phil: Wann ist Curbain abgetreten?
Ben: …da wiegen die späten 70er und die 80er glaube ich schwerer
Ben: 94
Ben: oder 93?
Ben: kobain
Ben: cobaine?
Ben: hm
Phil: kurbain?
Ben: cobain
Phil: ?
Phil: Cocaine
Ben: 5ter April 94
Phil: Curt Kurbain, mh
Phil: ich weiß nicht
Ben: http://en.wikipedia.org/wiki/Kurt_Cobain
Phil: Mist
Das zum Thema Portishead.
Und jetzt dürft Ihr meinen Feed löschen. Manmanman.
Ich hab was neues. Eine kleines, nicht sonderlich aufregendes aber schönes Projekt.
Es nennt sich “Pictures Of Me” und die Idee dahinter ist, einfach mal zu gucken, wie sich Leute selber sehen und vor allem darstellen, die Bilder von sich im Internet veröffentlichen. Dafür durchwühle ich in unregelmäßigen Abständen die CC-lizensierten Fotos auf flickr, die mit dem Wort “me” getagged sind und poste dann die jeweils interessantesten. Klar ist das subjektiv, aber genau das ist halt der Grundgedanke.
Technisch basiert das Ganze, wie auch schon ULO und ULO//stickers, auf Tumblr. Ganz einfach, weil das das Einpflegen der Bilder extrem einfach macht und die Sachen damit auch schön einfach zu verwalten sind.
(Vielen Dank übrigens auch an Anne, die quasi für die Titelgebung verantwortlich ist.)
Breaking News Zwischenruf: Bei Hype Machine und Last.fm passiert gerade irgendwas. Keine Ahnung, wie groß das letztlich sein wird, aber ich bin extrem gespannt.
Morgen jährt sich Falcos Todestag zum zehnten Mal. Die nächsten Tage werden also wahrscheinlich sehr wienlastig. Ich bin dem Herren jetzt immerhin auch zweimal innerhalb kürzester Zeit über den Weg gelaufen. Ohne von seinem Todestag zu wissen, hielt ich das anfangs für einen interessanten Zufall.
Als erstes bin ich vorm Wochenende über den Trailer des am 7.2. Premiere feiernden Film “Falco – Verdammt, wir leben noch” aus (zum Glück) Österreich gestolpert. Obendrauf ist mir dann gestern das frischgebackene Falco Mashup Album von DJ Schmolli untergekommen. Falco Re:Loaded.
Der Trailer sieht ganz vielversprechend aus. Das Mashup Album war dagegen eine herbe Enttäuschung. Leider. Die Begeisterung, die ich beim Lesen spürte, nahm beim Hören rapide ab. Ich will nicht sagen, dass das Ding grundsätzlich schlecht ist, gemischt ist es echt ganz sauber, der Schmolli halt, aber treffen bei mir Kombinationen wie Sean Paul meets Falco nicht so ganz den Nerv. Sorry. Und wenn ich jetzt schon meckernd daher komme, dann muss ich leider auch gleich fordern, bei aller Liebe und Toleranz, dass auf Songtitel wie “Jeanny from the Block” ganzganz hohe Haftstrafen verhängt werden sollte. Inklusive Einzelhaft.
Ich so: Ich fahr im April nach Berlin zu so ner Veranstaltung mit Thema Internetkultur und so.
Er so: Dein Blogkrams?
Ich: Ja, genau.
Er: Ah, okay.
Ich: Das fällt dann praktischerweise gleich mit nem Portisheadkonzert zusammen. Quasi perfekt.
Er: …
Ich: Hm?
Er: Wer ist denn Portishead?
Ich:
Er:
Ich: !!
Er: …?
Ich: It’s a fire.
Er: …
Ich: (tief Luft holend und anhaltend)
Er: Dann kannste ja in meiner leeren Wohnung pennen.
Eugene Hützt, Frontman von Gogol Bordello, hat mal vor knapp zwei Jahren in einem BBC Interview gesagt, er möchte mit seiner Musik nicht in die Kategorie “Weltmusik” gesteckt werden, weil dieser ein gewisses Image anhängt, mit dem es zwar einfach ist, zu Hippiefestivals eingeladen zu werden, man darüberhinaus aber mit der eigenen Arbeit weder erfolg- noch steinreich werden kann (grob aus dem Gedächtnis zitiert).
Warum ich das erzähle? Keine Ahnung. Fiel mir nur einfach gerade bei dem Schlagwort Weltmusik ein, als ich den siebzehnminütigen Musikfilm Mondovision der Herrschaften Giovanni Sample aus Frankreich gesehen habe. Diese haben nämlich haufenweise Bilder und Töne der “Weltmusik” gemasht und somit etwas neues und ziemlich großartiges geschaffen. Wie man das halt so macht, beim Samplen und Mashen.
Und jetzt komm mir noch mal jemand mit Copyright, wenn ich den Dalai Lama rappen sehen kann. 
Es ist in Internetzeit gerechnet eigentlich uuuuuuralt. Und ich könnte schwören, ich hätte es auch schon mal an anderer Stelle gepostet. Aber egal. Ich bin gerade über große Umwege wieder zum Comedy Central Roast of William Shatner gekommen.
Hier die wunderbare Betty White. Also Rose von den Golden Girls, liebe jungen Leser. Viel Spaß: 
