Ich konnte die Tage ein paar Kostbarkeiten aus der Vergangenheit meiner Mutter abgreifen. Das heißt, ich bin jetzt neuer Besitzer von zwei Kameraklassikern und einem kleinen Haufen alter Fotografien aus einer Zeit, in der man über solche Schreibweisen noch gelacht hätte (geschätzte 60er und 70er). Ich konnte die Sachen so gerade noch vor einem unverdienten Ende im Container retten. Jetzt werde ich ihnen zu neuer Ehre verhelfen.
Die Kameras sind bereits mit den letzten hier rumfliegenden Kleinbildfilmen bestückt, die dürfen dann in der nächsten Zeit wieder zum Dienst antreten. Die Fotografien werde ich hier einfach mal nach und nach posten. Manchmal mit kurzer Erklärung, meist aber aus Mangel an Einordbarkeit ohne. Aber auch, weil’s ohne eigentlich viel schöner ist.
Hier die ersten Vergessenheiten:



AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN
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hach, schön war die zeit … späte sechziger? die farben sind toll und der rand hat so was handgemachtes. echte schätzchen. die koadak pocketkamera schnapper die meine kindheit zeigen sind immer so orangestichig und verwaschen …*beklag*
das ich meine spiegelreflex verkauft hab ist auch bald zehn jahre her.
wundervoll. und eine herrliche idee, diese bilder zu posten. ich freu mich auf den rest.
westernworld: Ich mag ja Kamerabedingte Verfremdungen. Zumindest sofern man gerade nichts anderes, wichtiges mit den gemachten Bildern or hatte.
miss sophie: Danke. Es sind jetzt auch nicht extrem viele, aber eine Weile kann ich das durchziehen. Bin auch gespannt.
ich frage mich, wie wir in 30 – 40 jahren auf unsere erinnerungen schauen. “digital ist besser” stimmt hier ja wohl nicht, digitale daten / bilder von heute sind dann vielleicht gar nicht mehr lesbar, und je nach fotoausdruck kann man dann vielleicht gar nichts mehr sehen. klassische fotoabzüge werden jedenfalls seltener, und ob wir dann noch so schatzkistlein an unsere kinder werden weitergeben können, mit gilb-rand und voller erinnerungen, wer weiß. schade eigentlich.
was ich sagen will: ich freu mich auch auf mehr fotos!
Recht hast Du, Julie. Ich sehe bei mir schon seit langem, dass ich Fotos im digitalen Zustand sehr ungeliebt handhabe. Dabei sollten wir es ja noch besser wissen. Immerhin sind wir die Kantengeneration, die quasi beides noch ernsthaft kennengelernt hat.
Mal abwarten was passiert, wenn das Fotodrucken für Zuhause erschwinglich ist. Soweit ich weiß, ist da ja jetzt Polaroid stark hinterher. Nur haben die Pappnasen dafür die Sofortfilmproduktion geschmissen.
Waren es die Kodak oder Agfa Filme, die im Laufe der Jahre orange wurden? – Mama sagte Agfa, soweit ich mich erinnern kann. Ich freue mich auch auf weitere Bilder.
Gute Frage, weiß ich gar nicht. Muss ich meine Mutter mal bei Gelegenheit fragen, die hatte früher viel mit Fotos zu tun.
Fein, die beiden Kameras. Ich freue mich auf die Fotos. Übrigens: Baryt. Fotos für die Unendlichkeit. Kosten mittlerweile ein Vermögen, wenn man sie machen lassen will (ich kenne nur grauwert.de).
Eine feine Idee, die Bilder zu retten und für uns zu posten. Ich freue mich auf die Kommenden.