Ein Jahr Delphine hauen.

 20. Juli 2008 | 21 Hämatome


(Kleiner Nachtrag aus meiner, ähm, Jugend.)

Oh mann. Heute vor einem Jahr ist der Delphin offiziell online gegangen. Kaum zu glauben. Einerseits fühlt es sich an, als würde ich das hier schon ewig machen, andererseits, wenn ich mich so durch’s Archiv klicke, erinnere ich mich an die Entstehung jedes einzelnen Beitrags, als hätte ich ihn erst letzte Nacht geschrieben.

Inoffizieller Startschuss war letztes Jahr knappe 60 Minuten nachdem ich meine Blogroll online hatte. Eigentlich war ich noch gar nicht auf mehr eingerichter, aber Björn war schneller, hat mich wahrscheinlich aus seinen Referrern gezogen, 1 und 1 zusammengezählt und mich dann ohne langes Zögern beim damals noch stark florierenden Pownce (Wahnsinn, Pownce ist noch nicht mal ein Jahr tot. Hach.) geoutet. Ein angenehmer Wurf ins kalte Wasser.

Zuvor hatte ich einen geheimen Vorlauf von etwa zwei Monaten. Von der ersten WordPressinstallation bis zum fertigen Design habe ich ewig an verschiedenen Stilen rumprobiert und immer und immer wieder alles deprimiert hingeschmissen. Bis dann plötzlich aus dem Nichts das passende Theme da war und ich genau so plötzlich wusste, in welche Richtung es gehen sollte. Und bisher bin ich noch immer ungewohnt Zufrieden damit.

Delphine Hauen war von Anfang an als kleine Insel gedacht. Ein Ort, an dem ich unabhängig von anderen Projekten meinen eigenen Senf ohne zu große Rücksicht loswerden kann. Und bisher hat das auch ganz hervorragend geklappt. Das berühmte Schneidewerkzeug im Kopf blieb bisher weitgehend fern. Zwar wäge ich ständig ab, welche Teile meines kleinen Lebens ihren Weg auf diese Seiten machen, aber so ist das halt. Es geht um’s eigene Wohlfühlen, nicht um’s Bloßstellen. In letzter Zeit ist’s hier zwar ein kleines bisschen ruhiger geworden, das hat aber einfach mit Nebenprojekten zu tun, die gerne mal sowohl Ruhe und Zeit als auch die hier sonst gerne geposteten Fundstücke vereinnahmen. Das pendelt sich aber alles wieder ein, da bin ich mir sicher.

Das Schönste aber: In der Zeit des Delphins habe ich einige gute Leute kennengelernt, besser kennengelernt oder sogar als neue, wunderbare Freunde gewonnen. Leute, die ich so nicht mehr missen möchte. Genauso aber auch niemanden von den Leuten, die hier immer wieder mal reinschauen und sich zu Worte melden. Ihr seid großartig! Ihr macht selbst den peinlichsten Beitrag zum Fest!

Was ich also schon längst wieder mal hätte sagen sollen: Danke Euch allen. Ihr seid der Hammer!

AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN

Immer schön fair bleiben und keine Schläge unter die Gürtellinie.
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