3 years ago | 7 Hämatome

Seit knapp sieben Tagen ist meine Schwester für drei Wochen mit einer Projektgruppe in Afrika unterwegs, um dort vor Ort Interviews mit Leuten zu einem Thema zu führen, das ich jetzt schon zum dritten Mal vergessen habe.

In diesem Rahmen kam der Vorstand des hinter dem Projekt stehenden Vereins auf die Idee, ein Blog mit Erlebnissen und Bildern (Bilder seien technisch nicht machbar gewesen) der Reisenden aufsetzen zu lassen. Für die Daheimgebliebenen. Aber natürlich geht es nicht nur darum, für die sich sorgende Eltern zu berichten, natürlich steckt da auch der naheliegende Gedanke hinter, mehr Einblick in die Vereinsarbeit und Futter für die Lokalpresse zu schaffen. Ein Gedanke, der insgesamt durchaus legitim ist, wie ich finde. Wo Dinge erlebt werden, soll davon berichtet werden. Sehr gerne sogar abonnierbar in Blogform.

Um diesen Plan zu verwirklichen, wurde vor der Reise eigens ein Workshop für die Reisenden veranstaltet, zu dem man nicht nur einen Fachman anreisen ließ, sondern auch meine Schwester ist dafür, trotz ihrer bereits vorhandenen Netzaffinität, extra ein Wochenende von Österreich nach Norddeutschland gereist. Der Fachmann hat den insgesamt relativ jungen Reisenden (bis auf meine Schwester und ein Lehrerehepaar alles Schüler ihrer alten Schule) zwei Tage lang erklärt, wie das alles so funktioniert, mit dem Web 2.0, den Blogs und noch spezieller dem Bloggen. Laut Aussage meiner Schwester sogar sehr gut.

Seit knapp sieben Tagen ist meine Schwester für drei Wochen mit einer Projektgruppe in Afrika unterwegs, um dort vor Ort Interviews mit Leuten zu einem Thema zu führen, das ich jetzt schon zum dritten Mal vergessen habe. Das in einem Workshop für diese Reise angelegte Weblog beinhaltet noch immer nicht mehr und nicht weniger als vier, einen Monat alte PR Texte.

AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN

Immer schön fair bleiben und keine Schläge unter die Gürtellinie.
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