Seit ich hören kann, höre ich auf den Namen Philipp. Dieser ist griechischen Ursprungs und setzt sich aus den Teilen Philos und Hippos zusammen. In meinem Fall schreibt sich das dann mit einem L in der Mitte und zwei P am Ende. Philipp. Die genaue Schreibweise ist mir allerdings relativ egal. Da kommt einem mit der Zeit sowieso alles Mögliche unter. Es verliert niemand an Sympathie, der das mal falsch schreibt. Wer es aber richtig tut, bekommt im Stillen ein Sternchen. Solang man mir nicht mit dem Anfangs-F zu Leibe rückt, kann man mir da echt nur schwer den Tag versauen. Letztlich ist die ewige Ungewissheit selbst guter Freunde sogar der Grund, dass ich hier und da mal mit drei P am Ende oder mit zwei L in der Mitte oder so oder so unterschreibe. Merkt selten jemand.
Womit ich aber gar nicht leben kann, das ist die offenbare Verwandtschaft der Namen Philipp und Patrick. Denn ebenfalls seit ich hören kann, werde ich von weit entfernten Bekannten, von Leuten die man irgendwann mal getroffen hat und nun nach Jahren wiedersieht, von Lebensabschnittgefährten alter Freunde oder Verwandter, von halbfremden Menschen mit “Patrick” angesprochen. Ich verstehe es nicht. Kann denn ein P so viel wiegen?
Es ist jetzt natürlich nicht so, dass ich bei so was gleich ungemütlich werde. Solche Namensgeschichten kann ich geduldig ertragen. Dennoch. Eine Sonne geht mir da im Herzen nicht auf. Glaubt mir. Ich weiß, wie sich Matthias Reim fühlt, wenn man ihn nach einem Howard Carpendale Autogramm fragt.
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Tja, ich heiße René und bei mir läuft das dann bei sowas auf ein André hinaus… Also ich find´s manchmal schon ein bisschen nervig.
Geht mir genauso, nur dass ich es bei mir noch einigermaßen verstehen kann (Pascal, Patrick), aber Philipp und Patrick?! Fangen zwar beide mit P an, werden doch aber völlig anders ausgesprochen. tsts.
Ach Herr Lindner, dann können Sie mir gar kein Autogramm zuschicken?
Patrick mit “a” oder mit “ä”?
René: Ich fühle mit Dir, ehrlich. :)
pasQualle: Ich weiß auch nicht, woran das liegt. Das passiert aber wirklich ziemlich häufig. Vielleicht sehe ich auch einfach nur wie ein Patrick aus. ;)
robert: Höchstens im Tausch, Herr Blanco.
Peter: Schon die hochdeutsche Version. ;)
Felix = Florian
Jedenfalls werdet ihr nicht für eine Frau gehalten. ;)
Bei Anna kann man wenig falsch machen.
Man kann es sogar rückwärts schreiben ohne etwas falsch zu machen :D
Viele schreiben aber auch Ana , obwohl die Betonung in meinem Namen eindeutig auf dem N liegt.
Ja, Anna, das kenn ich.
Etwas schwieriger (wenn auch nicht viel) wird es dann, wenn man Anna Maria heißt. Manchmal kommen dann so Sachen wie Annemarie, Annamarie oder Annmari und so. Aber auch nur am Telefon – vielleicht nuschle ich da zu sehr.
Ansonsten wird man manchmal mit der Anne verwechselt, aber die Annes und die Annas, die mögen sich, da ist das okay.
Philipp ist mit Abstand der tollste Name und ich kenne im Netz weit mehr Philipps (mich eingeschlossen) als beispielsweise Renés.
Aber mit Patrick hat mich noch niemand angesprochen, dafür weiß mein Vater seit nunmehr 20 Jahren nicht obs nun ein L oder 2 sind oder doch 4 P ?
Flupke find ich eine prima Koseform Ihres Namens ;)
Mit Patrick verbinde ich a) einen guten Freund und b) den dümmsten Seestern von Bikini Bottom. Weder das eine noch das andere führt zu Verwechselungen mit Flupke :)
Aber Sie glauben nicht, wie oft mein Nachname verunstaltet wird. Das nervt auch.
felix: Oh, das glaube ich gern. Ich glaube, solche Namensverwandtschaften gibt es immer wieder.
Gerrit: Wirst Du? Ist das nicht mehr eine Frage der Optik?
Anna: Wie Deine Nachfolgerin, Teemädchenanna, schon sagt. Die Verwechslung zur “Anne” wäre noch möglich. Ansonsten ist das echt ein ziemlich standfester Name. :)
Anna Maria: Anna Maria? Schön! :) – An das mit Anna und Anne musste ich auch gleich denken. Eine Möglichkeit, die ich mir hier ja gar nicht vorstellen kann …
k3nny: Der Name Philipp hatte damals, so vor grob 20/30 Jahren, nen ziemlichen Hype, ja. Leider, wie ich ja manchmal finde. Jetzt ist alles voll von denen. Aber so ist das wohl. In zehn Jahren stehen sich dann die ganzen Malte-Tjorbens und Lasse-Jendriks auf den Füßen. ;)
weltdeswissens: Aber wer heißt denn auch schon “weltdeswissens”?! “Flupke” ist mir ja übrigens noch nie untergekommen. Das höre ich gerade zum ersten Mal. Und bei Patrick muss ich zwangsläufig an den hier im Mittelpunkt stehenden Herren denken.
Liena ist nur mein Spitzname und dass da immer Nina verstanden wird, damit komm ich klar.
Eigentlich heiß ich aber Nathalie und wenn mir dann einer mit Naddel kommt, weil er meint, ich heiße Nadja / Nadine oder wenn mich jemand Natascha nennt… näh! Sorry, einfach nein!
Die Krönung allen Übels ist es aber, wenn die Eltern AnNathalie sagen, weil ihnen zuerst der Name des Bruders einfällt… oder die Verwandtschaft mich dauernd wie meine nervige Cousine nennt. Die hat nen völlig anderen Namen. Null gemein. Grmpf.
Versteh dich, Pa— äh, Philipp. (:
Liena: Wie sprichst Du Dich denn aus? Lina oder mehr so Li-ena? Ist aber in beiden Fällen eine schöne Kurzform.
Dass Du bei Naddel ne Krise bekommst, glaube ich Dir ja sofort.
…ich hätte vielleicht “in Briefen” dazu schreiben sollen ;)
Phil: Liena wie Lina bitte. (: Und, dankeschön!!
Gerrit: Ernsthaft? Käme ich ernsthaft nie auf die Idee. Leute gibt’s.
Liena: :)
Flupke: gucken Sie mal unter “alles mögliche” bei den Niederlanden, das bildet!
Und übrigens gab es berühmte Menschen mit dem Namen desWissens!
PS: “Coupling” liebe ich auch sehr.
“Ich weiß, wie sich Matthias Reim fühlt, wenn man ihn nach einem Howard Carpendale Autogramm fragt.” Toller Satz. Danke.
Sehr gern geschehen :)
Und ich dachte, das ist Dieter Bohlen …
Bei mir hat sich das Problem: Vorname “f” statt “ph” und Nachname mit Umlaut seit Jahrzehneten manifestiert. Ich kann mich noch so oft zB bei neuen Patienten, vorstellen. Ganz langsam habe ich mehr und mehr Abstand dazu gewonnen.