Oh no! Oh nohohooo!
Wir haben zwei neue Mitspieler, das Faces in Places Ping Pong ist jetzt also zum Doppel geworden. Einer mehr und wir können Rundlauf spielen.
Stefan – Philipp – Stefan – Philipp – Stefan – Philipp- Falko – Chris – Stefan – Philipp
Nachtrag: Hätte ich ja fast vergessen. Julia hat ja auch schon – immerhin indirekt – mitgemacht.
I became a father five years ago and my life is now filled with “Can’t Waits”.
Yes, they’re geeky “Can’t Waits”, but still. All sorts of things that seemed dusty an worthless just a little while ago are suddenly sparkly again.
… Titel und Text des letzten Posts sind ja schon verdammt schmalzig.
… und dieser Himmel trägt einen Namen. Er heißt “kubrick source:life”
Anne und pasQualle berichten von den ersten, zaghaften Schritten ihrer Eltern in einer uns selbstverständlichen Welt. Die Welt der modernen Kommunikation. Anlass genug, hier auch einfach mal die erste SMS meiner Eltern zu zeigen, die sich vor knapp einem Monat unerwartet einen Ehrenplatz im Archiv meines Telefons ergattert hat.
Mein Vater ist des Berufes wegen internettechnisch recht fit und besitzt auch schon seit vielen Jahren ein Diensthandy. Allerdings fand bei diesem bisher nie mehr als die Telefonfunktion Verwendung. Mehr musste halt nicht. Selbst seine Kontakte werden noch analog und in Buchform gepflegt und umhergetragen. Nachdem meine Mutter jetzt aber seit wenigen Wochen frischgebackene Handybesitzerin ist, trägt das Technikinteresse meines Vaters plötzlich ganz neue Blüten. Und genau so kam es dann wohl auch zur unten stehenden, beinahe (immerhin reden wir ja hier noch von meinen eigenen Eltern, da muss man ja nicht gleich übertreiben) niedlichen Kurznachricht, die für den Anfang einer neu beginnenden Entdeckungsreise steht. 
Neulich bin ich irgendwo an einem Sexshop vorbeigelaufen, der mit dem Namen “Intimchem” betitelt war. Habe mir daraufhin vorgenommen, sollte ich je in die Situation kommen, einen eigenen aufzumachen, diesen konsequenterweise einfach “Im Tinchen” zu taufen.
Die richtigen Töne für einen eher ruhigen, flauen Sonntag. Laura Marling und Johnny Flynn spielen Jeffrey Lewis’ und Diane Clucks Travel Light.
Ich habe Laura Marling bisher immer ganz anders wahrgenommen, es gefällt mir gerade sehr, wie ich mein Bild nach diesem kleinen Video anpassen muss. Und überhaupt. Menschen, die sich an selbstgeschriebenen Liederbüchern versammeln. Hach.
Im letzten Herbst habe ich hier ein kleines Mixtape aus Songs zusammengebastelt, die ich mir frei verfügbar auf den Websites verschiedener Bands und Label aufgesammelt habe. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass ich mir ein gutes Jahr später überlegt habe, die Sache zur Tradition zu machen. Hier nun also, two month in the making, ein neues, leicht verspätetes Herbsmixtape. Bitte nur auf dem Boden sitzend, an warme Heizungen gelehnt hören. Viel Spaß!
Update: Jetzt auch mit offenen Kommentaren, mein Fehler. :)
Hajen – Sharks
Riesigen Dank an das wunderbare Label Knoppar
The Bruces – Sleepwalking
via Misra
Port O’Brien – Five and Dime
via portobrien.com
Jim Noir – Don’t You Worry
via Barsuk
Kelley Stoltz – Memory Collector
via Sup Pop
Fruit Bats – Silent Life
via Sup Pop
Musika 77 – Llanvair Llew
via Stereo Test Kit Records
Yeasayer – Sunrise
via nowwearefree.com
The Mountain Goats and Kaki King – Thank You Mario But Our Princess Is in Another Castle
via pitchforkmedia
Georgie James – Cake Parade
via Saddle Creek
Lackthereof – Choir Practice
via Barsuk
Richard Swift – Lady Luck
via Secretly Canadian
Say Hi – Zero To Love
via Say Hi
Ohia – East’s Last Heart
via Secretly Canadian
Team B – On My Mind
via pitchforkmedia
Grand Archives – Miniature Birds
via Sup Pop
Herman Dune – My Home Is Nowhere Without You
via Cityslang
Azure Ray – November
via Saddle Creek
Dave Fischoff – Abilene
via Secretly Canadian
Throw Me The Statue – About To Walk
via Secretly Canadian
Ein sehr schönes und eigentlich ja auch sehr naheliegendes Bild, das Dirk Kirchberg von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (die übrigens seit Mitte Oktober hier selber zwitschert) da in seinem Artikel über Twitter zeichnet:
Übersetzt aus dem Englischen bedeutet „to twitter“ in etwa „zwitschern“, „tschilpen“ oder „piepen“. Und so muss man sich das vorstellen: In einem dicht beästeten Baum sitzen viele Vögel, die ununterbrochen zwitschern. Vielleicht unterhalten sich die Spatzen und Meisen, vielleicht zwitschern sie aber auch nur aus purer Lust am Zwitschern.
Anne war heute an der Berliner Cuvrystraße, um sich das Endergebnis der BLUschen Restaurierungsarbeiten der letzten Tage anzuschauen. Und, überaschungüberraschung, der gute Mann hat nicht nur frisch gestrichen, er hat konsequenterweise gleich eine zweite Wand nachgelegt. Großartig! Für Fotos und große Steinherzen also bitte hier entlang.
Stefan hat mich zu einem kleinen Faces in Places Contest herausgefordert. Er legt mit einem gefundenen Gesicht vor und ich muss innerhalb der nächsten Tage antworten. Dann wieder er und dann wieder ich undsoweiterundsofort. Bis die ganze Sache in knallender Öde kollabiert (knallende Öde?). Was ich sagen will: Stellt Euch auf ein paar herrlich absurde Gesichter ein, die Euch hier in nächster Zeit erstaunt, amüsiert, grimmig, misstrauisch, spöttisch oder einfach nur erwartungsvoll lachend anschauen werden.
Stefan, meine Antwort kommt später, das war ja schon mal ein ganz fieser Spielzug, die Angabe zum Beginn des Wochenendes zu machen. (Er leugnet es zwar vehement, aber ich weiß genau, dass er auf einem riesigen Haufen bereits gesammelter Faces sitzt. Ich dagegen muss, nachdem ich neulich so viele bei Twitpic weggegeben habe, wieder ganz bei Null anfangen.)
OBÄMM! Da haben wir’s also endlich. Es gibt offenbar wirklich eine kleine Hoffnung auf Besserung. Aber ich will hier ja eigentlich gar nichts resümieren, dafür bin ich so oder so nach längerer Wahlnacht immer noch ein bisschen zu matschig.
Ich will nur eben den Failwhale da oben loswerden. Der ist gestern für Max im Tausch gegen hoffentlich bald wieder große Umlaute in den Titelüberschriften dieser Seite entstanden und dann zu meiner Freude kurzerhand sogar noch auf der Twitterwall der Berliner Wahlparty gelandet. So schnell geht das.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich nicht noch die andere, nur für böse Notfälle gezeichnete Version rausholen muss. Bei den Amerikanern weiß man da ja nie. Da geht man mit Al Gore ins Bett und wacht neben George W. Bush auf.
