Eigentlich sah mein Wochenendplan ja vor, genau jetzt in alter Tradition auf einer Wiese an der Ostsee am Lagerfeuer zu sitzen. Die Realität sieht aber leider weniger romantisch aus und besteht hauptsächlich aus Bananenzwiebackmatsche, meiner Tetrisbettwäsche, Musik und Internet.
Letzteres hält mich zum Glück auch ganz gut bei Laune und hat mir gerade spontan die Herren Movits! neben mich auf’s Klappsofa gesetzt. Zwar können die drei aus dem Norden Schwedens auch kein Magenbrummen kurieren, sie kümmern sich dafür aber sehr zuverlässig und charmant um eingeschlafene Beine. Seht selbst:
Und mal unter uns: Ein Teil von mir ist ja echt neidisch darauf, wie sehr sich Frontman Johan Rensfeldt diesen Oberlippenbart leisten kann.
Herrschaften , ihr seid großartig! Hier stapeln sich plötzlich Faces aus allen Richtungen und ich freue mich wie ein Kind, euch tatsächlich alle angesteckt zu haben.
Von Konstatin kommen aus London diese sympathisch leuchtenden Augen mit Boxernase:

Dieser etwas perplex dreinschauenden Herr wurde mir von Knick.Knack-Nicolai aus Mainz zugesandt:

Gesicht Nummer 16 wurde bereits kurz nach der re:publica von Anne in einem Backwerk von Julie entdeckt. Ich glaube, wenn ich ich ein Schokomuffin wär, ich würde auch immer so gucken:

Und auf Zingst hat Ghost Dog am Wochenende diesen so traurig über die Ostsee blickenden Burschen getroffen. Ein Fernwehglas:

In kleiner Tradition ein Gruß an Herrn Georges Prosper Remi (besser bekannt als Hergé), der heute 102 Jahre alt geworden wäre.

Bild: Manu Larcenet
Ach, lieber Journalismus, jetzt glaub doch nicht immer, wir würden Dich stehenlassen wollen. Hier läuft halt gerade alles so gut, wir haben gute Laune und gehen deswegen einfach einen kleinen Schritt schneller. Komm doch mit.
Beeindruckend und erschreckend zugleich: Mr. T ist älter als mein Vater. Alles Gute!
(Letzterer hat übrigens weder mit diesem Post noch mit diesem Foto zu tun.)

Foto CC by roadkillbuddha
Über die letzten Wochen hinweg haben sich hier einige Faces angesammelt, die ich nicht immer sofort gepostet habe, weil ich dachte, die Sache etwas ruhiger angehen zu müssen, damit das hier nicht zu “diesem Blog mit den Gesichtern” wird. Allerdings fürchte ich ja fast, dass es für diese Sorge etwas zu spät ist. Nach alleine schon zwölf Bildern.
So oder so. Erstens macht die Sache viel zu viel Spaß und zweitens kann ich eh nicht anders. Hier also Bild 13. Ein eher verschlossener Kollege, mit dem ich mir neben diesen Gesellen hier während der re:publica das Hostelzimmer geteilt habe. Die anderen meinten ja alle, er spinnt. Ich habe da immer nur gesagt, sie sollten gefälligst mal locker bleiben. (Ouch)
Ein kleiner Turm Freude, den wir dir hier zur Feier des Tages gebaut haben. Allesalles Gute zum Geburtstag!
Borko ist mir zum ersten Mal letzten Sommer mit Dingdong Kingdom über den digitalen Weg gelaufen. Und obwohl mir der Track durchaus gefallen hat, ist mir damals merkwürdigerweise nie in den Sinn gekommen, noch etwas weiter nach Arbeiten des isländischen Grundschullehrers zu buddeln. Die Tage bin ich nun durch Zufall und einige Umwege auf diese Wohnzimmerversion des Songs gestoßen, die ich ja fast noch viel lieber als das Original mag und die ich hier nun gerne mit euch teilen möchte:
Mittlerweile weiß ich übrigens auch, dass das aktuelle Album Celebrating Life vom letzten Frühjahr, von dem Spoonstabber mein momentaner Favorit ist, sehr wohl mal etwas Aufmerksamkeit wert ist. Versucht es einfach mal.
Heute Mittag bin ich hinter einem Touristen hergegangen, der sich in seiner wohl großen Sorge vor der berühmten Berliner Mücke sehr gründlich mit Autan besprüht haben musste. Das besondere daran: Es handelte sich dabei ganz sicher noch um die alte Rezeptur und eben nicht die neue, verbesserte Formel, wie sie schon seit einigen Jahren nur noch verkauft wird.
Ausgelöst von diesem speziellen Geruch, befand ich mich plötzlich nicht mehr auf einem Gehweg in der Hauptstadt, sondern wanderte bei Mitternachtssonne durch den hohen, menschenleeren Norden Schwedens, freute mich auf die matschigen, allabendlichen Tütennudeln vom Kocher, hatte Spaß beim Kartenkloppen aus dem Schlafsack heraus, fror beim brückenlosen durchqueren bitterkalter, hüfttiefer Gletscherbäche, hüpfte über riesige Geröllfelder, stakste unsicher durch schmelzende Schneefelder und versank knietief in der Siffe.
Fünf Minuten Urlaub. Mitten im Kopf.
Einen wunderbaren guten Tag, Frau Beebopahula!
Ich bezweifle ja, dass du in den kommenden Tagen groß Lageweile haben wirst. Für den Fall, dass spontan aber doch noch kleine Entertainmentlöcher auftauchen, hier ein paar letzte Empfehlungen:
Vielviel Spaß!