In der Bahn mit Body Movin’ auf den Ohren sitzen und sich still darüber freuen, dass die vier Leute gegenüber gleisunebenheitenbedingt im Takt mitnicken.
In der Bahn mit Body Movin’ auf den Ohren sitzen und sich still darüber freuen, dass die vier Leute gegenüber gleisunebenheitenbedingt im Takt mitnicken.
Letzte Nacht hat Stephen Fry in einem von vielen kurzen Träumen “Let’s get old an rely on who we are!” zu mir gesagt. An mehr erinnere ich mich leider nicht, aber allein dieser Satzt, Mr. Fry, danke.
Momentan geht es hier bei mir ein wenig unsortiert zu. Auch musikalisch. Ein Künstler, auf den ich in all diesem Wirr aber dennoch immer wieder zurückfalle, ist der Schwede Kristian Matsson. The Tallest Man on Earth.
Nun bin ich schon wieder über einen dieser wunderbaren Zufälle gestolpert und habe dabei diese kleine Videoreihe gefunden: Viermal Matsson im schwedischen Sonnenuntergang. Nicht mehr und nicht weniger.
Erschreckend genau trifft es übrigens ein Kommentator unter diesem Video, wenn er erklärt: “I feel like someone punched me in the chest and then kissed my forehead.”
Schöner könnte ich es momentan auch nicht beschreiben.
… bin ich von dem Riff in Percussion Gun der White Rabbits furchtbar abhängig geworden. O.O
… hätte ich gerne mehr Material von Aska Matsumiya und David Scott Stone, dem Duo mit dem so griffigen Namen AsDSSka. Dieses Video von Spike Jonze hat mich zumindest neugierig gemacht.
… habe ich die Befürchtung, dass mich Far, das neue Album von Regina Spektor, gar nicht so sehr begeistert, wie ich es doch eigentlich gerne möchte.
… wünschte ich, dieses so großartige Gogol Bordello Poster wäre kaufbar. Sehnlichst.
Es wird Zeit, dass ich hier auch mal wieder selbstgefundene Gesichter loswerde. Diese Gruppe Tulpenkartons wartet zum Beispiel schon einen Monat darauf, das Licht der Blogwelt erblicken zu dürfen. Getroffen habe ich die Jungs in der Hamburger Sternschanze, wo sie in erschreckend großen Mengen aus dem Kellerfenster eines viel zu kleinen Blumenladens kamen, während ich mir gegenüber alohabrausetrinkend an einem viel zu hippen und (erst recht in der Schanze) viel zu sinnlosen Multitouch-Bartisch die Zeit vertrieb. Was sie da unten gemacht haben? Ich kann nur spekulieren.
Verrücktes Völkchen, diese Schnittblumen.
Seit knapp einer Woche schiebe ich jetzt diesen Post hier vor mir her. Eigentlich wollte ich euch ja nur eben von meiner langgepflegten Zuneigung zu fünf Texanern namens Balmorhea und ihrem so schönen 2009er Album “All is Wild, All is Silent” erzählen. Doch irgendwie ging das nie so recht. Irgendwie kam ich die letzten Tage nicht in Balmorheastimmung und irgendwie kamen dann auch immer noch andere großartige, aber völlig unbalmorhearige Bands dazwischen.
Wie der Zufall es nun aber wollte, habe ich dann vorhin gelesen, dass die Herrschaften jetzt frische Besitzer eines angenehm gefüllten Muxtapes sind. So angenehm, dass man auf jeden Fall einen guten Eindruck von allen drei Alben der Band bekommen kann. Doch bevor ihr da jetzt reinhört, schaut euch eben noch dieses so wunderwunderbar weite, einsame, windige, kalte und gewaltige Video von Jared Hogan an.
Balmorhea. Remembrance. Hach.
Twitter ist down for maintenance. Ihr wisst bescheid: Entzugserscheinungen in die Kommentare.