Am 5. November vor 54 Jahren stieß sich Doktor Emmett Brown den Kopf und von diesem Moment der Erleuchtung dauerte es nur noch 30 Jahre, bis er im Jahr 1985 die allererste Zeitreise ermöglichte (die zweite fand dann kurz darauf im Jahr 1955 statt). Was niemand weiß: Der Delphin ehrt Doc Brown seit Beginn seiner Zeitrechnung, indem die wenigen Posts, die hier doch mal automatisch online gehen, stets um 10:04 Uhr erscheinen.
Liebe Zeitreise, ich wünsche dir einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Nachträglich. Selbstverständlich.
Also so halb zumindest. Ich wollte einfach endlich mal ein bisschen aufräumen. Denn wohlgefühlt habe ich mich hier schon lange nicht mehr. Im eigenen Blog, pfff. Luft wollte ich haben, aber bitte ohne den Boden zu verlieren. Kein Anspruch auf Revolution, aber endlich Raum für Fotos und hoffentlich auch immer seltener verpixelte Videos. So habe ich also noch mal dem guten alten Upstart Blogger Minim unter die Haube geschaut und ja, jetzt sind wir hier. – Also eigentlich wären wir hier schon letzte Woche gewesen, aber da kam dann was dazwischen. The Empire Strikes Back und so. Kleinigkeit, nicht so wichtig. Herrschafften, der Delphin im neuen Design! Was meint ihr?
Es könnte sein, dass hier gleich einige alte Posts als neu im Feed auftauchen. Nicht wundern und vor allem nicht ärgern. Mehr dazu im nächsten Post. Also im nächsten wirklich neuen.
Ich habe neulich Daniel Bejars Band Destroyer wiederentdeckt und – whoa – ich muss sagen, ich fühle mich gerade wieder verdammt wohl im noch aktuellen Album Trouble in Dreams.
Ich ertrinke in noch einzupflegenden Familientelefonnummern, aber der Hersteller der dreiteiligen Telefonstation meiner Eltern verkündet voller Stolz: Dieses Produkt ist unsyncbar!
tut mir bitte mal einen kleinen Gefallen, indem ihr Tillmann (tristesse deluxe) einen ganz großen tut und ihm dabei helft, seine schon länger gehegte Filmidee bei ZDF Bodybits unterzubringen.
Worum es dabei geht, erklärt er ausführlich im folgenden Video. Knapp zusammengefasst: Beziehungen im Rahmen des Internets. Freundschaften, Bekanntschaften, gegenseitige Wahrnehmung und alles, was sich aus unseren digitalen Leben ergibt. Quasi genau das, was ich hier ständig preise, weil ich genau auf diese Art einen wunderbaren Bekanntenkreis gewonnen habe, auf den ich durchaus sehr stolz bin und in dem ich ohne all dieses Internetgedöns wohl so nie säße.
Konkret helfen könnt ihr Tillmann, indem ihr beim ZDF für ihn stimmt. Da die Sache von Seiten des Senders aber etwas unwebzweinullig kompliziert gestaltet ist, gibt es hier die Erklärung zum Voting, die die Sache ganz einfach gestaltet.
Bittebitte macht mit! Tillmann ist einer von den Guten (den kenn ich aus dem Internet!) und ich würde mich wirklich sehr freuen, das Projekt tatsächlich umgesetzt zu sehen. Na los, ihr seid doch schließlich auch das Internet!
Update (16.10.09): Es hat leider nicht gereicht. Weder kam der Vorschlag unter die ersten fünf Plätze, die wir als Zuschauer wählen konnten, noch wurde er von der Bodybits Redaktion als eine der 20 Ergänzungen ausgesucht. Ich finde das schade. Sehr schade. Denn ich mag die Idee immer noch und ich hoffe ehrlich, dass du irgendwie dran bleibst, tristesse.
Dies ist keine Kaufaufforderung. Ich dachte nur, ich erzähle euch hier einfach mal, dass ich gerade ein in zehn Tagen erscheinendes Buch vorbestellt habe.
Nein, wie fantastisch! Es gibt eine Bühnenshow von Jeff Waynes War of the Worlds Musical aus den 70ern! Ich habe mich die Tage erst kurz über das Album unterhalten und jetzt stolpere ich gerade über diesen Live Ausschnitt.
Dieser Kopf! Diese Animationen! Dieses grenzdebile Grinsen! Digitale Notenblätter! Und überhaupt: Kein Will Smith, kein Tom Hanks und kein Tom Cruise! Einfach nur Spaß und furchtlose Selbstironie.
„Die Parteien verstehen die Internetgemeinde nicht” überschreibt das Hamburger Abendblatt diesen Artikel mit einem Zitat von Constanze Kurz (CCC) und stellt uns dort unter anderem mit zwei langen Fotostrecken das SPD Schattenkabinet und die nach Vermutungen des Abendblatts mögliche “Bundesregierung nach der Wahl” vor.
Moment. Die Parteien verstehen die Internetgemeinde nicht? Ja da muss doch jemand vermitteln!
Ach mann, wenn man Musik umarmen könnte, ich würde Hellhole Ratrace von den Girls lange an mich drücken. Eigentlich passiert es mir relativ selten, dass ich mich so sehr in einen einzelnen Song verliebe, doch Hellhole Ratrace läuft hier nun schon seit über einem Monat in wohl dosierter Häufigkeit immer und immer wieder.
Unterwegs ist der Song schon einige Zeit, ich bin aber erst neulich durch das im Juli veröffentlichte Video darauf aufmerksam geworden und kann seitdem nicht mehr lassen. Das dazugehörige Debutalbum der zwei Herren Girls (hihi) ist dagegen ganz frisch. Das kommt nämlich erst Ende diesen Monats raus. Da sagt mir allerdings ein, äh, Bauchgefühl, dass ich davon wohl eher enttäuscht sein werde, weil der Großteil der Songs nicht an die Sahnestücke Hellhole Ratrace und Lauren Marie herankommen werden und mindestens ersterer auch noch neu gemischt und etwas uncharmanter daher kommt wird.
Ich freue mich übrigens wie Bolle, dass Herm und ich seit gestern quasi Nachbarn sind. Also auf jeden Fall sind wir ein immens großes Stück nachbariger als noch bis vorgestern. Und das macht nicht nur endlich unser Trio vollständig, das bedeutet für die Zukunft auch einfach nur vielviel Spaß und haufenweise neue Ideen. Whoop!