Im Grunde passt viel zu viel rein, in so einen Kopf.
Oh mann, was für ein schöner und trauriger Text von Neil Gaiman im Guardian über das Nichtgewinnen eines Oscars. (Und am Rande auch ein bisschen über Twitter.)
Wäre es nicht irgendwie etwas creepy, ich würde ihn jetzt gerne umarmen.
A block before we reach the Kodak Theatre, the car is searched, and then we’re there and I’m tipped out on to the red carpet. Someone pushes a ticket into my hand, to get the car back later that night.
It’s controlled chaos.
I am standing blankly, realising I have no idea what to do now, but the women look like butterflies, and there are people in the bleachers who shout as each limo draws up. Someone says: “Neil?”
(via)
Es ist schon absurd. Da rotiere ich seit Tagen, weil der zweite Teil von nom24 immer näher rückt und an zig Ecken noch Dinge zu erledigen sind und dann komme ich nicht dazu, hier davon so verdient zu berichten, wie ich es eigentlich sollte und möchte.
JETZT sitzen ich aber auf jeden Fall gerade mit Lieblingskollegin im nom nom nom Büro vorm Fernseher und wir bloggen uns mit hunderten (mindestens) tollen (mindestens) Leuten aus dem Internet quer durchs deutsche Fernsehen. Und zwar bis morgen um 18:10h. <3
Ich habe Phantograms 2009er Album “Eyelid Movies” Ende Januar entdeckt. Seitdem hat es sich bei mir aber unverschämt zielsicher und ohne jede Mühe zum meistgehörtesten Album des bisherigen Jahres gemausert. Sarah Barthel und Josh Carter laufen und laufen hier seit knapp zwei Monaten in Schleife und ich bin gleichermaßen erstaunt und begeistert, dass sie das so bereitwillig mitmachen und nicht mal ein kleines bisschen müde dabei werden.
Phantogram – When I’m Small
(via)
Eine schöne kleine Kette und beinahe sogar nur logisch ist übrigens, dass ich auf die beiden durch die Antlers bei Twitter aufmerksam wurde. Letztere habe ich nämlich vor einem Jahr auch per Tweet finden dürfen. Mittlerweile waren Ab April sind beide Bands schon gemeinsam auf kleiner Tour in Nordamerika und ich hätte würde echt einiges dafür gegeben, das mal im Doppelpack erleben zu dürfen. Harch.
Konsequenterweise sind Phantogram hier jetzt natürlich auch abonniert und ich bin mal gespannt, wie hold mir das Schicksal bei der weiteren Verkettung ist und was mir dann Anfang 2011 hoffentlich schönes beschert wird.
(Vorsicht, dieses Video ist nicht repräsentativ. Aber schön.)
Der grob Vierzigjährige, der schräg vor mir am Gleis steht, kramt bemüht eine petrolfarbene Plastikbrotdose aus seiner Aktentasche. Ihren Inhalt, ein handgroßes, weiß eingewickeltes Päckchen, versenkt er beim Vorbeigehen galant im Papierkorb rechts neben mir. Am Bahnsteigbackshop links neben mir bestellt er ein Croissant und einen Becher Kaffee.
Puh, was für eine langweilige Show. Aber was für eine herrliche Nacht! Und welch wunderbare Freude über die Gewinnerin des Abends!
Mit meinen Tipps habe ich zwar mal wieder ordentlich daneben gelegen (sieben aus dreiundzwanzig ist wirklich bescheiden), aber das ist mir ziemlich egal, ich mache das ja im Grunde nur, um mich vorher doch noch mal ausführlich mit allen Nominierungen zu beschäftigen. Viel mehr freue ich mich, dass dafür tatsächlich auch einige meiner Wunschkandidaten eine Statue mitnehmen durften. Ganz besonders Kathryn Bigelows The Hurt Locker. Denn wenn es irgendein Film verdient hat, während der Oscars hochzugehen, dann wirklich dieser. Suck it up, Cameron! Außerdem verdient: Jeff Bridges. Mein neuer Jack Nicholson. Quasi.
Ganzganz großen Spaß hatte ich dann übrigens an meinen Aretha’s Hat Sessions. Ein, wie ich nur immer wieder betonen kann, völlig unterbewertetes Meme.
Vielen Dank auch an Peter und an die lieben Kolleginnen und Kollegen, die mitgemacht haben. Ich hatte großen Spaß. Wegen Euch!
Da sind sie, meine Tipps für dieses Jahr. Anstrengende Sache dieses Mal, denn ich gehe doch relativ unvorbereitet in die Veranstaltung. Aus diesem Grund habe ich dann teils aber einfach mal was gewagt, statt wie gewohnt auf Vernunft zu setzen. Die hat mich ja sonst auch nie sehr weit gebracht.
Fett und unterstrichen sind meine verbindlichen Tipps und das H♥rz markiert – soweit vorhanden – meine Wunschkandidaten. Die entsprechenden Gewinner werden ich im Laufe des Abends farbig kennzeichnen.
Best Picture
• Avatar
• The Blind Side
• District 9
• An Education
• The Hurt Locker ♥
• Inglourious Basterds
• Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire
• A Serious Man
• Up
• Up in the Air
Actor in a Leading Role
• Jeff Bridges / Crazy Heart ♥
• George Clooney / Up in the Air
• Colin Firth / A Single Man
• Morgan Freeman / Invictus
• Jeremy Renner / The Hurt Locker
Actor in a Supporting Role
• Matt Damon / Invictus
• Woody Harrelson / The Messenger
• Christopher Plummer / The Last Station
• Stanley Tucci / The Lovely Bones
• Christoph Waltz / Inglourious Basterds ♥
Actress in a Leading Role
• Sandra Bullock / The Blind Side
• Helen Mirren / The Last Station
• Carey Mulligan / An Education
• Gabourey Sidibe / Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire
• Meryl Streep / Julie & Julia ♥
Actress in a Supporting Role
• Penélope Cruz / Nine
• Vera Farmiga / Up in the Air
• Maggie Gyllenhaal / Crazy Heart
• Anna Kendrick / Up in the Air
• Mo’Nique / Precious: Based on the Novel ‘Push’ by Sapphire
Drei Dinge, die hier schon seit einiger Zeit liegen und die immer noch nichts von ihrem Glanz verloren haben. Drei Dinge, die ich euch gerne weitergeben möchte, weil sie bei mir einen Eindruck hinterlassen haben.
• The Saddest Bear of All
ist ein wunderbares, kleines, rundes Comic über einen unzufriedenen Bären.
• Madenautomat
hat mich neulich im Bett und kurz vorm Einschlafen wirklich Tränen lachen lassen.
(via)
• Buchstabier mir LKW
ist der Titel eines sehr ruhigen und herrlich unaufgeregten Hörspiels von Johanna Steiner über eine dreitägige Reise nach Trondheim und ein bisschen auch zu sich. ♡
(via)
Viel Spaß!
Peter Noster hat mich dazu eingeladen, morgen Teil seiner Oscar Berichterstattung zu sein. Das freut mich wirklich sehr und wenn Peter ruft, gibt es für mich gar keine Frage, da bin ich sofort dabei. Vor allem noch mit so schönen und altbekannten Kollegen wie Anne und Mischa im Team.
In den letzten Jahren hatte ich wirklich immer unverschämt viel Spaß an den Oscars in Verbindung mit dem Internet. Das ist erfahrungsgemäß extrem großartig. (Und irgendwie ist es auch ein kleiner Vorgeschmack auf weitere, ganz vielleicht bald wiederkehrende Events.)
Solltet ihr also Lust haben, ein bisschen mitzulesen, ich lege es euch hiermit ans Herz. (Twitter geht auch, wenn ihr lieb seid.)
Klammer auf. Wenn ich gerade darüber nachdenke, dass ich das letztes Mal noch in Hannover saß, fühlt sich das gerade unvorstellbar weit weg und in wirklich keiner nachvollziehbaren Weise mehr nach meinem Leben an. Und ich glaube, das ist irgendwie gut. Klammer zu.
Eine Testosteron geschwängerte Gruppe Italiener, die auf zwei U-Bahntüren verteilt darauf wartet, dass sich diese ohne den notwendigen Knopfdruck automatisch öffnet, kann von der anderen Seite aus ein wahrhaft großartiger Anblick sein.