Früher wurde dieses Blog mal ausschließlich mit Beastie Boys Zitaten betrieben. Machen wir den Tank also endlich mal wieder voll.
Beastie Boys, live in Glasgow. 1999.
Pow!
Früher wurde dieses Blog mal ausschließlich mit Beastie Boys Zitaten betrieben. Machen wir den Tank also endlich mal wieder voll.
Beastie Boys, live in Glasgow. 1999.
Pow!
Hier einfach nur ein bisschen Freude ins Textfeld. Allerfeinste Geekfreude über die aktuelle Folge Doctor Who, die mir endlichendlich so sehr viel Spaß gemacht hat, wie ich mir das von der Übernahme der Serie durch Steven Moffat (Coupling, Jekyll, The Adventures of Tintin) gewünscht habe. Und er holt raus, womit er mich schon vor drei Jahren im Who Universum gekriegt hat: Die Weeping Angels.
Ich halte Blink, Moffats Gastfolge von 2007, soweit für die bisher schönsten Episode seit dem Start der Neuauflage der Serie. Interessanterweise ist gerade diese so sehr anders als alle üblichen Folgen und der Doktor spielt dazu eigentlich auch nur eine kleine Nebenrolle. Aber: Moffat macht endlich wieder etwas interessantes aus dem ewigen Thema Zeitreise und hat mit den steinernen Engeln nebenbei einfach mal eine wirklich fantastisch clevere Kreaturegattug geschaffen. In ihrer Grundidee und erzählerischen Verwendbarkeit sogar noch großartiger als, ja, steinigt mich ruhig, als die Erfindung der Zombies.
(Und mit etwas Glück sieht die Welt dann irgendwann auch wieder entspannter aus.)
Was für ein tolles Interview mit Janosch bei den Lübecker Nachrichten! Herrlich, wenn die Helden der Kindheit auch heute noch Freude machen können. Auf andere Art, klar, aber gerade deshalb umso mehr.
Janosch: Wenn das, was hier auf der Erde angerichtet wird, von einem Gott kommt, also mit dem möchte ich nichts zu tun haben.
LN: Woran glauben Sie?
Janosch: An schöne Mädels.
(via)
Ich ziehe gleich los und treffe mit Nico zusammen The Miserable Rich für ein paar Aufnahmen. In diesem Rahmen habe ich mich wieder an das großartige Video vom SXSW 2009 erinnert, von dem ich eigentlich dachte, das hier schon vor Monaten gepostet zu haben. Entsprechend jetzt einfach mal schnell nachgeholt, bevor ich eventuell gleich rausfinde, dass die Briten gar nicht so cool sind, wie ich bisher dachte (ach, Quatsch!).
The Miserable Rich mit Pisshead und mit Fledermäusen unter einer Brücke in Austin, Texas:
Das in nicht mal mehr zwei Wochen (27.4.) erscheinende Gogol Bordello Album “Trans-Continental Hustle” ist seit gestern komplett bei MySpace zu hören. Ich habe zwar gerade nicht die Luft für die eigentlich angebrachte Euphorie, aber ich kann sagen, dass es wirklich sehr schön daher kommt. Nach den ersten Runden halte ich es musikalisch für etwas weniger anarchistisch und ein ganz kleines bisschen folkloriger, als man es bisher von den New Yorkern gewohnt war. Was gut ist, glaube ich.
Aktueller Lieblingstrack: When Universes Collide.
Anne zeigt, wieso das Internet toll ist. Da kann und will ich absolut nichts hinzufügen. Liebes Internet, liebe Leute der re:publica 2010: ❤
Der mir gegenübersitzende Mann liest hochinteressiert in einem Pixibuch und sieht dabei ungefähr eine Schrillion mal cooler als sein Nachbar aus, der in der rechten Hand sein iPhone in die Höhe hält, um per Freisprechkopfhörer einem fernen Freund lässig zum Geburtstag zu gratulieren, und mit der linken Hand so erfolglos wie feucht versucht, gleichzeitig einen Kaffeebecher zu halten und eine Sonnenbrille aus der Jackeninnentasche zu ziehen.
Da ist sie wieder, meine Lieblingsabteilung des Frühlings. Meine ganz persönliche Pollenzeit. Eigentlich bin ich damit immer recht spät dran, dieses Jahr geht es aber offenbar gleich mit dem ersten guten Wetter los. Und so stecke ich gerade sehr zufrieden im fröhlichen Übergang von meiner langsam ausklingenden Erkältung zur dauerkribbelnden Nase.
Aber niedlich sind sie ja schon, die Pollen.
Und dann blickt man auf etwas zurück, das man weite Strecken nur mit verschwommenem Blick erlebt hat. Und man spürt sofort die alte Traurigkeit in den Gliedern.
Und dann wandert die Zeit und unverhofft bemerkt man, dass die Traurigkeit fort ist. Sie hat still und gesenkten Hauptes den Raum verlassen und auf ihrem Platz sitzt schelmisch das Wissen um eine eigene Stärke. Und vorne geht es immer weiter.