Ich glaube, ich möchte einfach immer nur noch auf Lagerfeuern kochen. Dort habe ich das Kochen schließlich gelernt und es ist auch noch unendlich großartiger als die schnöde Grillerei.
Update: Willkommen in meinem Kochblog “Delphine Kauen”. Ich wurde in den Kommentaren um eine Anleitung zum zitierten Gericht gebeten. Hihi. Dann versuche ich das also mal. Ist alles auch nicht schwer:
Zutaten: Reis, Paprika unterschiedlicher Farbabstufungen, Zucchini, Zwiebeln, Tomaten, Erdnussbutter, Sahne (wenn da), sonst Milch (wenn da), Öl/Butter/Margarine, Wasser, Gewürze nach Vorliebe/Verfügbarkeit.
Alles Gemüse kleinschneiden (lassen).
Die Tomaten mit etwas Wasser in einen Topf und aufs Feuer. Ständig rühren, gelegentlich runternehmen, damit nichts anbrennt. Feuer (zum Kochen immer in Form von Glut) hat halt nur zwei Hitzestufen: Heiß oder Aus. So lange (also wirklich sehr lange) wiederholen bis die Tomaten zu breiiger Soße weichgeköchelt sind. Immer wieder mal nach eigenem Ermessen nen Schuss Wasser drauf. Am Ende die eine Hälfte (nebenbei angebratene) Zwiebeln rein. Wenn man es nicht so fruchtig mag, gerne auch etwas Sahne/Milch. Würzen at will.
Die zweite Hälfte Zwiebeln, Zucchini und Paprika in einem zweiten Topf anbraten. Viel Öl/Butter/Margarine nehmen, heißes Feuer und so. Beim Anbraten mit den Zwiebeln beginnen, kurz darauf die Zucchini dazu und erst einige Zeit später die Paprika. Letztere reagiert sonst nämlich recht beleidigt auf die geballte Hitze. Deswegen auch immer alles gut in Bewegung halten.
Reis aufsetzen.
In einem kleinen Topf Sahne/Milch erwärmen, ein Glas Erdnussbutter (ich bevorzuge ja Creamy, Crunchy geht aber natürlich auch) dazu, mit viel Mühe rühren und alles immer nur mal kurz aufs Feuer, weil die Erdnussbutter sonst karamellisiert. Wenn das alles halbwegs eine Masse geworden ist, einfach zum gebratenen Gemüse in den Topf, ordentlich vermischen und warm halten.
Nebenbei nicht die Tomatensoße vergessen und immer im Auge behalten. Ständig rühren, ggf zwischendurch vom Feuer nehmen.
Wenn alles fertig ist, unbedingt getrennt auf die Teller / in die Schalen. Nicht vorher zusammenschmeißen, das verdirbt allen Spaß.
Für die Handhabung der Töpfe auf dem Feuer empfehle ich Arbeitshandschuhe (einer reicht bereits, dann vorzugsweise den rechten, wenn man einen freundlicherweise an andere Köche verliehen hat). ;)
Ansonsten ist die Tomatensoße übrigens nur Bonus. Reis mit Erdnussgemüse alleine ist schon lecker genug. Fleisch kann man da natürlich auch noch ganz wunderbar zu machen (vorzugsweise Pute), das ist auf (Rucksack-) Reisen aber immer so ne Sache, was die Kühlung angeht.
(Wer übrigens wirklich ein tolles Kochblog sucht, dem sei hiermit Kochen mit Schwadroneuse ans Herz gelegt.)
AUSHOLEN & ZUSCHLAGEN
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Wenn Du das jemals in der Nähe machen wollen solltest, sag Bescheid, da komm ich mit. Ich kann das. Gut sogar. ;)
Deal! :)
Ist das der Teaser für die geplante Rezepteecke hier? :D
(im Ernst: eine kurze Anleitung für solche, die es nicht gelernt haben, wär toll)
Hihi, nee. Das ist der erste sehnsüchtige Rückblick auf mein Pfingstwochenende. ;)
(Ehrlich? Okay, ich schreib das mal grob zusammen und setze das dann gleich unter den Artikel. :))
Wow, schnelle Reaktion, großartig, dankesehr :)
(Und überhaupt: ich liebe Rezepte, die kaum konkrete Mengenangaben haben, sich aber trotzdem anhören, als würde da nix schief gehen.)
Wird im Sommer an einem Ostseestrand ausprobiert!
Sag bescheid, wie es geworden ist! :)
[...] Fuß auf Wiese, Fuß auf Kies. Dösen im Zeltschatten, schlafen im Mondlicht. Essen vom Feuer, erzählen am Feuer und zuhören am Feuer. Durch den Wald rennen, so schnell es geht. [...]