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Ingo Zamperonis Bart

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Allerschönste Hipsterei von RY X aus LA, über die ich gerade bei SoundCloud gestolpert bin. Wahrscheinlich zieht das auch so schon ordentlich seine Kreise. Sollte es zumindest.

Die insgesamt sehr wunderbar klingende Berlin EP (hier bei Spotify) ist gerade erst raus, den Song gibt es aber schon länger auf YouTube. Was allerdings egotechnisch bei dem Herren im Kopf abgeht, kann ich dann doch nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht hilft euch für ein eigenes Urteil ja aber das offizielle Video.

Mal sehen, was da noch kommt und auf längere Sicht tatsächlich dann auch hängenbleibt. Ein bisschen ist das jetzt ja schon auch Skinny Love Teil 2. Mir aber gerade total egal, mich lullt es genau jetzt herrlichst ein.

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Meine Damen und Herren, hier spricht Ihr Kapitän mit einer wichtigen Durchsage: GOGOL BORDELLO!

1 year ago Phil Ein Kommentar

Etwas, das ich seit echt schon Wochen im Kopf habe: Diese Aufnahme aus dem Jahr 1990, in der der entsprechend junge Daniel Johnston zusammen mit den für ihn relativ egalen Veteranen von Yo La Tengo seinen Song Speeding Motorcycle per Telefon und WFMU-Radiowellen interpretiert. Ganz großes Radio und die wirklich beste Version des Songs:


Direkt Speeding Motorcycle

Die volle Geschichte zur Sendung vom 4. Februar 1990 steht hier im legendären WFMU Blog. Oh und ja, es ist kein Zufall, dass das aktuelle Delphine Hauen Mixtape so heißt, wie es heißt. :)

1 year ago Phil 2 Kommentare

Ein kleiner Zufallsfund auf Vimeo. Auch wenn Dancehall bei mir jetzt nicht so sehr ins Schwarze trifft, der Song hier macht durchaus Spaß. Teilen will ich ihn vor allem aber wegen dem schönen Video.

Die ungarische Irie Maffia mit “Baddest”:

Irie Maffia - Baddest

1 year ago Phil 2 Kommentare

Hau Are You Mixtape

Ein Mixtape, ein Mixtape! Das insgesamt fünfte Delphine Hauen Mixtape. Der Anlass: Der sechste Geburtstag dieses Blogs. Ja, sechs Jahre läuft das hier jetzt echt schon. Irre. Ich find’s jedes Jahr auf’s Neue wahnsinnig, was in dieser Zeit alles passiert ist und was in den vergangenen 12 Monaten auch noch oben drauf gekommen ist.

Hier zur Feier 30 Songs, die ich über die vergangenen Wochen in alter Delphine Hauen Mixtape-Tradition von den Websites diverser Label und Bands zusammengesucht habe. Diesmal kommt das alles zum ersten Mal per SoundCloud, da die freie MP3 Auswahl von offizieller Seite aus leider immer magerer wird. Aber SoundCloud ist ja auch super und bringt vor allem auch gleich nen Player mit.

Habt Spaß!

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Ne Tracklist gibt’s bei YouTube. Ansonsten: Ready Or Not liegt bei 00:06:20, Fu-Gee-La bei 00:20:06 und Killing Me Softly bei 00:29:20.


Direktfugees -The Score

1 year ago Phil 5 Kommentare

Keine Ahnung, wie alt ich damals war, aber als die Adam West Version von Batman während meiner Kindheit im Fernsehen lief, gab es wöchentlich kein Halten für mich. Ich erinnere mich zum Beispiel noch leicht verschwommen daran, dass ich mal fürchterlich mit meinem Vater aneinander geraten bin, weil ich fest davon überzeugt war, die aktuelle Folge verpasst zu haben. Wie sich dann jedoch herausstellte, lief diese ausnahmsweise eine Stunde später. Wahrscheinlich wegen Sport oder Wahlen oder so.

Ich hatte damals natürlich überhaupt noch keinen Sinn für all den Trash und all die Anspielungen der Serie. Für mich war sie damals einfach verdammt cool. Es ging halt um Helden und Bösewichte und geheime Identitäten. Alles toll bunt und alles mit auch schon für mich spürbarem Humor serviert.

Heute liebe ich die Serie für all die oben beschriebenen Dinge. Die Campyness, die Sorglosigkeit und die ganzen Absurditäten. Die Coolness, die ich damals als Kind spürte, ist mittlerweile völlig verflogen. Aber ein ganz kleines bisschen kam das alte Gefühl gerade beim Hörem des eben erst entdeckten Soundtracks zurück. Vor allem bei Track 1 und 7.

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Hast du Feuer?
Nee, sorry.
Okay. Willst du nen Bügel?
Klar.

Photo 03.01.09 11 04 00 (1)

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Dinge, die mir sofort Tränen in die Augen treiben: Freunde mit Tränen in den Augen.

Von ganzem Herzen: Addison ist einer von den Allerbesten!

1 year ago Phil 2 Kommentare

Die Tage ging ein bisschen die Nachricht rum, dass Stephen Fry (den ich persönlich ja abgöttisch liebe) in einem Interview erzählte, dass er vergangenes Jahr während Dreharbeiten versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Krass. Erstmal. Ja. Aber das kommt nicht von ungefähr. Fry hat das, was man eine Bipolare Störung nennt. Ich bin alles andere als ein Fachmann, was das Thema angeht, aber extrem grob zusammengefasst kann man wohl sagen, dass diese dazu führt, dass er regelmäßig und vor allem unkontrollierbar übergroße Depression oder übergroße Hochphasen durchlebt. Völlig irrational und vollkommen unabhängig von allen Lebensumständen. Eine Störung, die er den Umständen entsprechend relativ offen kommuniziert.

Das Interview, in dem Fry von besagtem, letztjährigen Vorfall und dem Leben mit seinen manisch-depressiven Phasen erzählt, ist Teil einer Folge des Richard Herring’s Leicester Square Theatre Podcast auf comedy.co.uk. Diese ist eineinhalb Stunden lang und – ja – tatsächlich ein ganzganz großer Spaß. Richard Herring sitzt mit Fry zusammen vor Publikum auf der Bühne des Leicester Square Theaters in London und zusammen unterhalten sie sch über die absurdesten Dinge. Beide sind auf ihre eigene Art in Höchstform. Herring geht manchmal erwartet und manchmal unerwartet unter die Gürtellinie und Fry reagiert jedes Mal auf wunderbarste Weise. So kommt es zum Beispiel auch zu dem, wie ich finde, fantastisch absurden Fakt, dass Fry in dem selben Podcast, in dem er zum ersten Mal öffentlich von seinem Selbstmordversuch erzählt, mehr als souverän und ausführlich auf die Frage antwortet, die da lautet “Stephen Fry, have you ever tried to suck your own cock”. (Ab Minute 27.)

Und genau das, das ist der Grund, weshalb ich diesen Mann so unendlich liebe.

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Neue Links! Diesmal nicht mit so viel Lesestoff, aber vielen tollen Sachen zum Gucken.

Jose Guizar:
WINDOWS OF NEW YORK

Windows of New York

Illustrationen von Fenstern aus New York City. Das sieht alles so aus, als käme es direkt aus den Träumen von Chris Ware, in Wirklichkeit kommen die Bilder aber aus der digitalen Feder von Jose Guizar.

“The Windows of New York project is a weekly illustrated fix for an obsession that has increasingly grown in me since chance put me in this town. A product of countless steps of journey through the city streets, this is a collection of windows that somehow have caught my restless eye out from the never-ending buzz of the city. This project is part an ode to architecture and part a self-challenge to never stop looking up.”

(via Christoph)

1 year ago Phil 2 Kommentare

Ein paar selbstzusammengeklebte GIFs, die ich hier schon seit Januar rumliegen habe. Die meisten sind aus der Jauch-Ausgabe vom 27. Januar, in der Anne als Mitbegründeren des #Aufschreis geladen war. Die zwei weitere sind aus der Anne-Will-Ausgabe der gleichen Woche zum ähnlichen Thema. Inklusive der berühmten Geißler-Facepalm. Ein Sonderfall ist das GIF von Heiner Bremer. Das stammt zwar von Jauch, war dort aber eine Rückblende zu einer früheren Sendung von Markus Lanz.

Heiner Geißler Facepalm

1 year ago Phil 2 Kommentare

Ziemlich genau vor eine Woche war ich mit Anne in Mitte unterwegs, um die nördliche Hälfte des Character Walks der diesjährigen Pictoplasma abzuspazieren. Während der Zeit der Pictoplasma war ein Großteil der Galerien dieser Stadt randvoll mit Kunst, die einen anschaut. (Meiner Meinung nach ist das ja die beste Kunst!) Überall Monster, Wesen und Figuren. Überall Augen!

Da ich zur Zeit wieder sehr viel Spaß an Loopcam habe, habe ich den Tag einfach mal komplett in GIFs festgehalten. Hier jetzt also all meine neuen, bewegten Freunde.

(Künstlernamen und weiterführende Links immer jeweils nach dem Klick auf’s Bild.)

Phil Ein Kommentar

Anderer Leute Konzertvideos übertragen sich emotional ja in der Regel nur sehr schwer, aber irgendwie kann ich seit gestern nicht mehr aufhören, dieses hier immer und immer zu gucken/hören. “Low Light Buddy Of Mine” von Iron & Wine:


Direkt Hupkonzert

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Drei kleine Cartoonlinks, die sich hier in dieser Woche angesammelt haben und ein bisschen zusammenpassen:

  1. Bras we have known von Kat Rosenfield. (via Naomi)
  2. Double-Decker von Boum.
  3. Adult Situations von – natürlich – Bill Watterson.

1 year ago Phil Ein Kommentar

Ich habe mir dieses Jahr zum ersten Mal ein Ticket für die Pictoplasma Conference geleistet. Hauptsächlich, weil ich dieses Mal nicht das Early-Bird-Fenster verpasst habe. Durch die ganzen Galerien, die sich über einen großen Teil der Stadt verteilen und im Rahmen der Pictoplasma die tollsten Figuren und Charaktere ausstellen, hab ich es wegen noch immer ausklingender Erkältung leider noch nicht geschafft. Das wird aber möglichst schnell nachgeholt. Sonntag wahrscheinlich. Aktuell versuche ich, auf der Conference so viele Lectures wie möglich mitzunehmen.

Lectures auf der Pictoplasma sind denkbar simpel angelegt. Kreative Menschen aus der ganzen Welt werden im Berliner Babylon Kino (das in Mitte) vorne auf die Bühne gestellt und erzähle von sich. Soweit beinhaltet das meist Erläuterungen, wieso sie im Laufe ihres Lebens zu den Stilen/Motiven/Projekten/Dingen gekommen sind, die heute ein Teil von ihnen sind. Die meisten sind dabei sehr zurückhaltend und schüchtern, weil sie bisher wohl selten auf diese Art über sich und ihre Liebe gesprochen haben. Ich finde das extrem großartig. Denn durch die Schüchternheit blitzt nach und nach immer mehr ihr ganz eigener Humor durch. Eine ganz wunderbare, sympathische Mischung!

Ansonsten habe ich gestern im Laufe meines ersten Tages die ganze Zeit gedacht, dass ich genau so eine Veranstaltung in jüngeren Jahren gebraucht hätte. In der Zeit, in der ich noch auf der Suche war. In der Zeit, wo man noch denkt, alles in der Welt da draußen ist zu 100% genormt und man muss halt sehen, wie man da reinpasst. Hätte ich damals so viele tolle Menschen erzählen gehört und dadurch verstanden, dass sie alle komplett anders ticken und vollkommen unterschiedlich und ungenormt an ihre Arbeit herangehen, und trotzdem alle so wunderschöne Dinge produzieren, dann hätte ich zu den entscheidenden Momenten vielleicht auch eher den Absprung geschafft, mich komplett in die Welt der Figuren zu stürzen.

Gestern Abend hab ich zum Abschluss des ersten Tages noch eins der Screenings angeschaut. (Die sich sehr lohnen und übrigens für jeden gegen einen kleinen Eintritt von 7 Euro zugänglich sind.) Zig Spots und Kurzfilme, die zu vier verschiedenen Programmen gebündelt wurden. Hier die Trailer zu meinen zwei Lieblingsfilmen aus Programm 4 “Characters in Narration”. Natürlich die zwei lustigsten aus dem ganzen Block.

Der kleine Vogel und das Blatt” von Lena von Döhren:

Und “Fear of Flying” von Conor Finnegan:

1 year ago Phil 2 Kommentare

Wegen gigantischer Vorfreude und um noch ein bisschen Wind für das Konzert morgen (Dienstag) in Berlin (Grüner Salon) zu machen: Balmorhea! Balmorheabalmorheabalmorhea!

Direktbalmorhea

(Nein, ich habe nichts mit der Show beruflich zu tun.)

Update: Tja, das fiel dann leider wegen Erkältung ins Wasser. Passiert.

1 year ago Phil Ein Kommentar

Mal wieder Zeit, die sich angesammelten Stücke zusammen zu raffen. Lesestoff für die nächsten Tage:

flickr:
Cardiff After Dark

Cardiff After Dark by Maciej Dakowicz

Habe ich an Ostern von einem Waliser gezeigt bekommen. Wochenendlicher Absturz auf Cardiffs Partymeile. Ein Set von Maciej Dakowicz.

“St Mary street is one of the main streets of central Cardiff, the capital city of Wales. There is a large cluster of clubs and pubs located on the street and sooner or later most party goers end up there. The street is closed for cars on Saturday nights and becomes the main scene of the city night life, fuelled by alcohol and emotions. Everything takes place in public – from drinking, fighting, kissing to crying and sleeping.”

Phil 5 Kommentare

Dank Bernd bin ich gerade dabei, Caprica zu gucken. Caprica ist das kurze Prequel zu Battlestar Galactica, das der Syfy Channel nachgelegt hat, um noch mal an den Erfolg der Mutterserie anzuknüpfen. Und um offene Fragen dieser zu beantworten.

Ich hatte mich damals schon an der Serie versucht, diese dann aber – obwohl ich großer Fan von BSG bin – nach zwei Episoden aufgegeben, weil ich mit der Mischung aus eher kostengünstiger Produktion und unnachvollziehbarer Einführung nicht klar kam. Wie gesagt, Bernd hat mich mittlerweile eines Besseren belehrt. Jetzt hänge ich gerade mitten drin und bin stark begeistert davon, wie sich das alles nach und nach mit den Welten von BSG zusammenfügt. Perfekt ist die Serie allerdings wirklich nicht. Ich verbuche meine Faszination auch mehr unter Fandom.

Was Caprica aber auf jeden Fall tut (und ich behaupte mal, das ist die eine große Idee hinter der Serie), ist, uns zu erklären, wie die Zylonen entstanden sind und wieso sie so viel mehr als stupide Toaster Roboter sind. Und auf dem Weg dorthin spielt es mit Themen wie Identität, Verlust, Religion und Terror. Und außerdem ist es randvoll mit zig verdammt starken, weiblichen Kernfiguren. Wenn ich es vergleichen sollte, dann würde ich sagen, dass Story-Elemente von Doll House auf die Spiritualität von Carnivàle treffen. Ich bin extrem auf die letzten Folgen gespannt!

Was mir jetzt nur noch fehlt, ist ein Pendant für das Star Trek Universum, das erklärt, wieso die Klingonen heute so aussehen, wie sie es heute tun, statt so wie früher. Hihi.

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