Dominik von team randalism hat mich gestern gefragt, ob mir sein Sommer Mixtape Les Ailes Du Papillon gefällt. Tut es. Denn es trifft hier mit Kandidaten wie LCD Soundsystem, M83, Caribou und sogar Tanita Tikaram durchaus einen Nerv. Fehlt nur noch der Sommer.
… das hier ist auch nicht mein erster, sondern bereits mein zweiter Post per MacBook Pro.
Wir können dieses Blog dann jetzt also wirklich gänzlich abschreiben. Schlimm schlimm.
Mein kleiner Schwarzer ist leider gerade dabei, einen furchtbar langsamen Tod zu sterben, so dass ich mich nun mit einem weinenden und einem lachenden Auge für diesen Neukauf entschieden habe. Und nach eineinhalb Tagen kann ich nur sagen: Ich bin echt riesig glücklich!
Ich glaube, ich möchte einfach immer nur noch auf Lagerfeuern kochen. Dort habe ich das Kochen schließlich gelernt und es ist auch noch unendlich großartiger als die schnöde Grillerei.
Update: Willkommen in meinem Kochblog “Delphine Kauen”. Ich wurde in den Kommentaren um eine Anleitung zum zitierten Gericht gebeten. Hihi. Dann versuche ich das also mal. Ist alles auch nicht schwer:
Habt schöne Pfingsttage und geht mal Luft holen! Genau das werde ich nämlich auch tun. Endlich wieder raus und was mit Schlafsack und Essen vom Lagerfeuer machen. Die Wettersituation ist zwar noch unklar, aber das ist mir völlig egal, denn wie ich heute erst nach und nach erfahren habe, wird das alles eine große Wiederzusammenführung alter Freunde und Bekannte. Ach, wie hab ich das vermisst.
Nur ganz kurz auch offiziell: Ich habe hier vor einigen Tagen mal Flattr eingebunden. Ich mag die Idee dahinter sehr und möchte ja schon gerne mal probieren, ob sie auch bei einem Blog wie diesem funktioniert.
Ansonsten freue ich mich, dass ich mit meinem Account jetzt selber andere Leute flattrn kann.
James Murphy. Irgendwann gestern in den viel zu kurzen dreißig Minuten, die ich vor ihm mehr oder weniger stand. Denn dann kam die unerwartete Welle von hinten, das heiße Zurren im Oberschenkel und dann musste ich die Notbremse ziehen. Furchtbar frustriert und mit dem Herzen im Bauch.
Lieber Herr Soundsystem, wir müssen da wohl noch mal ran!
Früher wurde dieses Blog mal ausschließlich mit Beastie Boys Zitaten betrieben. Machen wir den Tank also endlich mal wieder voll.
Beastie Boys, live in Glasgow. 1999.
Pow!
Hier einfach nur ein bisschen Freude ins Textfeld. Allerfeinste Geekfreude über die aktuelle Folge Doctor Who, die mir endlichendlich so sehr viel Spaß gemacht hat, wie ich mir das von der Übernahme der Serie durch Steven Moffat (Coupling, Jekyll, The Adventures of Tintin) gewünscht habe. Und er holt raus, womit er mich schon vor drei Jahren im Who Universum gekriegt hat: Die Weeping Angels.
Ich halte Blink, Moffats Gastfolge von 2007, soweit für die bisher schönsten Episode seit dem Start der Neuauflage der Serie. Interessanterweise ist gerade diese so sehr anders als alle üblichen Folgen und der Doktor spielt dazu eigentlich auch nur eine kleine Nebenrolle. Aber: Moffat macht endlich wieder etwas interessantes aus dem ewigen Thema Zeitreise und hat mit den steinernen Engeln nebenbei einfach mal eine wirklich fantastisch clevere Kreaturegattug geschaffen. In ihrer Grundidee und erzählerischen Verwendbarkeit sogar noch großartiger als, ja, steinigt mich ruhig, als die Erfindung der Zombies.
(Und mit etwas Glück sieht die Welt dann irgendwann auch wieder entspannter aus.)
Was für ein tolles Interview mit Janosch bei den Lübecker Nachrichten! Herrlich, wenn die Helden der Kindheit auch heute noch Freude machen können. Auf andere Art, klar, aber gerade deshalb umso mehr.
Janosch: Wenn das, was hier auf der Erde angerichtet wird, von einem Gott kommt, also mit dem möchte ich nichts zu tun haben.
LN: Woran glauben Sie?
Janosch: An schöne Mädels.
(via)
Ich ziehe gleich los und treffe mit Nico zusammen The Miserable Rich für ein paar Aufnahmen. In diesem Rahmen habe ich mich wieder an das großartige Video vom SXSW 2009 erinnert, von dem ich eigentlich dachte, das hier schon vor Monaten gepostet zu haben. Entsprechend jetzt einfach mal schnell nachgeholt, bevor ich eventuell gleich rausfinde, dass die Briten gar nicht so cool sind, wie ich bisher dachte (ach, Quatsch!).
The Miserable Rich mit Pisshead und mit Fledermäusen unter einer Brücke in Austin, Texas:
Das in nicht mal mehr zwei Wochen (27.4.) erscheinende Gogol Bordello Album “Trans-Continental Hustle” ist seit gestern komplett bei MySpace zu hören. Ich habe zwar gerade nicht die Luft für die eigentlich angebrachte Euphorie, aber ich kann sagen, dass es wirklich sehr schön daher kommt. Nach den ersten Runden halte ich es musikalisch für etwas weniger anarchistisch und ein ganz kleines bisschen folkloriger, als man es bisher von den New Yorkern gewohnt war. Was gut ist, glaube ich.
Aktueller Lieblingstrack: When Universes Collide.
Anne zeigt, wieso das Internet toll ist. Da kann und will ich absolut nichts hinzufügen. Liebes Internet, liebe Leute der re:publica 2010: ❤
Der mir gegenübersitzende Mann liest hochinteressiert in einem Pixibuch und sieht dabei ungefähr eine Schrillion mal cooler als sein Nachbar aus, der in der rechten Hand sein iPhone in die Höhe hält, um per Freisprechkopfhörer einem fernen Freund lässig zum Geburtstag zu gratulieren, und mit der linken Hand so erfolglos wie feucht versucht, gleichzeitig einen Kaffeebecher zu halten und eine Sonnenbrille aus der Jackeninnentasche zu ziehen.
Da ist sie wieder, meine Lieblingsabteilung des Frühlings. Meine ganz persönliche Pollenzeit. Eigentlich bin ich damit immer recht spät dran, dieses Jahr geht es aber offenbar gleich mit dem ersten guten Wetter los. Und so stecke ich gerade sehr zufrieden im fröhlichen Übergang von meiner langsam ausklingenden Erkältung zur dauerkribbelnden Nase.
Aber niedlich sind sie ja schon, die Pollen.
Und dann blickt man auf etwas zurück, das man weite Strecken nur mit verschwommenem Blick erlebt hat. Und man spürt sofort die alte Traurigkeit in den Gliedern.
Und dann wandert die Zeit und unverhofft bemerkt man, dass die Traurigkeit fort ist. Sie hat still und gesenkten Hauptes den Raum verlassen und auf ihrem Platz sitzt schelmisch das Wissen um eine eigene Stärke. Und vorne geht es immer weiter.
Oh mann, was für ein schöner und trauriger Text von Neil Gaiman im Guardian über das Nichtgewinnen eines Oscars. (Und am Rande auch ein bisschen über Twitter.)
Wäre es nicht irgendwie etwas creepy, ich würde ihn jetzt gerne umarmen.
A block before we reach the Kodak Theatre, the car is searched, and then we’re there and I’m tipped out on to the red carpet. Someone pushes a ticket into my hand, to get the car back later that night.
It’s controlled chaos.
I am standing blankly, realising I have no idea what to do now, but the women look like butterflies, and there are people in the bleachers who shout as each limo draws up. Someone says: “Neil?”
(via)
Es ist schon absurd. Da rotiere ich seit Tagen, weil der zweite Teil von nom24 immer näher rückt und an zig Ecken noch Dinge zu erledigen sind und dann komme ich nicht dazu, hier davon so verdient zu berichten, wie ich es eigentlich sollte und möchte.
JETZT sitzen ich aber auf jeden Fall gerade mit Lieblingskollegin im nom nom nom Büro vorm Fernseher und wir bloggen uns mit hunderten (mindestens) tollen (mindestens) Leuten aus dem Internet quer durchs deutsche Fernsehen. Und zwar bis morgen um 18:10h. <3

